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Belegte Semmel in Perfektion

Im Unterschied zur Brotzeit daheim, wo man sich schnell ein Brot belegt, um seinen Hunger zu stillen, wird im Bäckereifachverkauf mehr verlangt. So werden die herkömmlichen Semmeln, aber auch diverse Laugengebäcke, Vital- und Körnerkleingebäcke zu wahren Kunststücken veredelt. Denn Gaumenschmaus und Augenschmaus müssen eine Einheit bilden, wenn es für anspruchsvollen Preis beim wählerischen Kunden angenommen werden soll. So wird ein belegter Snack in der Abschlussprüfung fast wissenschaftlich analysiert. Deswegen, egal ob klassisch oder vegetarisch, heißt es unter den Augen ihrer Lehrerin Frau Schafbauer: „üben, üben, üben“, um den Ansprüchen der Prüfungskommission zu genügen. So wird es in der Schule beim Wettbewerb: „Wer macht den schönsten Snack“, wegen der vielen hervorragenden Sandwiches der Jury schwer gemacht, eine gerechte Entscheidung zu treffen. Eines ist aber gewiss, die Spezialitäten zum Anbeißen finden bei den Schulkameraden der fleißigen Schüler der NVB 12 dankbare Abnehmer. (JB 2019)

 

 

Wer macht den schönsten Snack?

 

So schön kann Schule sein

Üblicherweise hat Schule etwas mit Erwerben neuer Inhalte, mit Lernen und schließlich mit Abfragen und Prüfungen zu tun, so dass dies bei manchem der Auszubildenden gar in Stress ausarten kann. Da tut es gut, wenn man sich nach erfolgreicher Zwischenprüfung etwas „zurücklehnen“ und „entspannen“ kann. So belohnen sich die Fachverkäufer/-innen im Lebensmittelhandwerk – Bäckerei der Klasse NVB 11 mit Insalata mista, mit Pizza und gemischtem Eis. „Guten Appetit!“ Doch nein, es ist nicht „Entspannung pur“, es ist Unterricht und zwar voll im Sinne des Lehrplans. Im Rahmen des Unterrichtsfaches: „Speisenherstellung und Servicetätigkeiten“  bereiten die Schüler/-innen unter der fachlichen Anleitung ihrer Lehrerin OStRin Stefanie Schafbauer diverse kleine Gerichte zu und über auch die Dekoration , den Service und die Präsentation ein. Trotzdem war es eine willkommene Abwechslung und ein Genuss. (JB 2019) 

 

 

Genuss italienischer Köstlichkeiten

 

„Champions“ in der Backstube

Unter diesem Motto wurde in den Räumen der Europa-Berufsschule die Brotprüfung der Bäckerinnung Nordoberpfalz durchgeführt. 80 Brotsorten wurden in den Ring „geworfen“.

Im Wettkampf um die Zertifkate, war viel Wartezeit zu überbrücken. So zeigten sich die Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk-Bäckerei der NVB 11 von ihrer besten Seite und belegten Brötchen nach bester Handwerkskunst unter den Augen von Frau Dobmayer. Mit diesen verköstigten sie die wartenden Bäckermeister und stellten ihre Erzeugnisse indirekt einer Prüfung durch ihre Meister zur Verfügung. Die „optische“ und die „gustatorische“ Prüfung wurde mit Bravur bestanden. Die Meister konnten sich von den Fertigkeiten ihrer jungen „Champions“ überzeugen und konnten wohlgesättigt den Ergebnissen für ihre geprüften Brote entgegenblicken. (JB 2018)

 

 

„Champions“ in der Backstube

 

 

 

Besuch des Staatssekretärs Bernd Sibler an der Europa-Berufsschule
anlässlich der Präsentation der Ergebnisse des Medienprojektes „Demokratie und Wahlen“
durch die Klassen IFK 10a/WBA 11 do 15.3.

Wegzehrung für hohen Besuch

Anlässlich der Präsentation der Ergebnisse des Medienprojektes „Demokratie und Wahlen“ durch die Klassen IFK 10a und WBA 11 am Donnerstag, den 15.3.2018 kam mit Kultusstaatssekretär Bernd Sibler (inzwischen Kultusminister) hoher Besuch an unsere Schule. Da die Präsentation in den späten Vormittagsstunden stattfand und der Gast nach straffem Zeitplan sofort weg musste, überreichten ihm die Schüler/innen der Fachklasse für Bäckereiverkauf NVB 11 eine großdimensionierte vielfältig belegte Breze als Wegzehrung. Die Breze, das Symbol der Bäckerinnung, wurde als Gruß des Bäckerhandwerks überreicht. Von Staatssekretär Sibler wurde die Wegzehrung mit Freude, aber nur zum Teil, für den „Vor-Ort-Konsum“ angenommen. Den Rest gab er für die anderen Gäste „frei“.
(JB 2018)

 

 

Wegzehrung für Kultusstaatssekretär Bernd Sibler

 

Ist vegane Ernährung gesünder?

Zurzeit ist vegane Ernährung in aller Munde, zumindest verbal. So ist es nicht verwunderlich, dass im Fach „Speisenherstellung und Servicetätigkeiten“, in dem kleine Gerichte fürs Café hergestellt werden, die Neugier der Schüler auf vegane Kost groß war. Sind vegane Produkte gesünder? Können sie unseren verwöhnten Gaumen genügen? Die zweite Frage kann eindeutig mit „Ja“ beantwortet werden. Denn von dem Gourmet-Menü, das die Schüler der NVB 12 „zauberten“, waren sowohl die Schüler selbst, wie auch die verkostenden Lehrerkollegen überzeugt. Im Backofen „al dente“ bereitete, leicht gewürzte junge Möhren, dazu orientalischer Kichererbsensalat (mit Paprika, Tomaten, Staudensellerie, Petersilie, Minze, Datteln und Mandelblättchen, …) und Curryreis mit Nüssen und Rosinen, gereicht mit einem Curry-Mango-Dip.

Natürlich war die Anleitung von Frau OStRin Dobmayer wichtig und sie konnte mit frischem Wissen aus einer Fortbildung durch Dr. Michael Kertai aus Regensburg auch die gesundheitsbezogenen Antworten liefern. So ist durch die kalorienärmere vegane Kost eine sehr gute Versorgung mit essentiellen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen gegeben, allerdings gibt es auch Tücken, denn mit Kalzium, Vitamin B12 und lebensnotwendigen Eiweißbausteinen kann man schnell in eine Unterversorgung kommen, wenn man sich das einschlägige Wissen aus der Ernährungslehre nicht aneignet. Und frische Zubereitung ist angesagt, denn die angebotenen veganen Ersatzprodukte für Wurst und Fleisch zeichnen sich durch deutlich zu hohen Salzgehalt und durch mehr Zusatzstoffe als die Originale aus. (JB 2018)

 

 

Schülerinnen der NVB 12 präsentieren ihre veganen Speisen

 

„Tafeln“ für die Rahmen

Die bayernweite Prüfungsabstimmung verlangt es. Nachdem die „Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk – Bäckerei“ jahrzehntelang Plakate zu Werbezwecken auf Karton gestalten mussten, werden jetzt die Werbebotschaften auf Tafeln erwünscht.

Der Mithilfe des BGJ Schreiner und der Unterstützung durch die Innung ist es zu verdanken, dass trotz engem Budget 16 Werbetafeln angeschafft werden konnten. Die rahmenlosen Tafeln waren deutlich günstiger, benötigten aber eine Umrahmung, um die Stabilität und die Lebensdauer zu erhöhen. Die Klasse HTI 10 unter Anleitung von Hans Maurer übernahm die fachgerechte Ausführung. Dafür gab es ein dickes „Dankeschön“. Frau Dobmayer lud mit den Klassen NVB 11/12 zu Tisch. Die Auswahl reichte von herzhaft bis süß: belegte Semmeln, Pizzabällchen, Kirschkuchen, Schokokuchen, Guglhupf oder Blätterteigspezialitäten standen zur Auswahl. Da ließ es sich gut „tafeln“. (JB 2017)

 

 

NVB 12 (Schuljahr 2016/17)

 

Mittelalterliche Energiequelle

Die durch Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle angeregte Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit vom 17. bis 21.10.2016 stand unter dem Motto: „Energie: nicht allein die Menge macht´s“. Sein Wunsch, die Schüler zu animieren, selbst aktiv zu werden und kreativ und projektorientiert zu arbeiten, fiel bei der NVB 12 auf fruchtbaren Boden. Sie entschieden sich Energieplätzchen nach Hildegard von Bingen zu fertigen. Diese Energiekekse, so steht geschrieben, sind nicht als Nascherei gedacht, sondern eher als Arzneimittel, die gegen Konzentrationsschwäche und Durchblutungsstörungen helfen. „Iss diese Plätzchen oft und deine Gedanken weiten sich, dein Denken wird froh und deine Sinne rein“, so ein Zitat dieser allseits geschätzten Heiligen. Beim Zubereiten und späteren Konsumieren dieser süßen Köstlichkeiten konnte Frau Dobmayer bei Ihren Schülerinnen tatsächlich Freude beim Tun feststellen, aber die Überlegung sie als medizinische Ergänzung zur pädagogischen Arbeit einzusetzen, wurde dann doch fallen gelassen. So waren es ein paar schöne und lehrreiche Unterrichtsstunden von denen doch ein paar Kollegen und der Chef profitierten konnten. Denn sie wurden mit einer kleinen Kostprobe verwöhnt, um die Freude und den Elan an ihrer Arbeit zu stärken. (JB 2017)

 

 

Energieplätzchen nach Hildegard von Bingen

 

Daniela Kolb: Beste Bäckerei-Fachverkäuferin Ostbayerns

Das Backhaus Kutzer kann stolz auf ihre Mitarbeiterin sein. Verkaufen und präsentieren sind die Leidenschaft von Daniela Kolb. Die strebsame Schülerin der Europa-Berufsschule brillierte bei der Abschlussprüfung für „Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk – Bäckerei“ und empfahl sich so für den Leistungswettbewerb der HWK Niederbayern-Oberpfalz. Mit handwerklichem Können, überdurchschnittlichem Engagement und Zielstrebigkeit hat sie sich gegen ihre Konkurrenten/innen im HWK-Bezirk durchgesetzt. Die ostbayerische Kammersiegerin musste ihre handwerkliche Kunstfertigkeit mehrfach unter Beweis stellen. Neben dem klassischen Verkaufsgespräch und dem Geschick im Umgang mit den Kunden war die Warenpräsentation für unterschiedliche Anlässe der wesentliche Bestandteil der Prüfung.

Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Toni Hinterdobler und die Ausbildungsleiterin Claudia Gebauer waren die ersten Gratulanten (Bild: Der neue Tag, 13.10.2016). Wir schließen uns den Glückwünschen an und wünschen Daniela Kolb eine weiterhin sehr erfolgreiche Zukunft. (JB 2017)

 

 

Daniela Kolb mit Ausbildungsleiterin Frau Gebauer und Hwk-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler (Bild: www.onetz.de, 13.10.2016)

 

Weihnachtsfeier einmal anders – Feuerzangenbowle

Eine Weihnachtsfeier der besonderen Art wünschten sich die Fachverkäuferinnen im Bäckerei- und Konditoreihandwerk. Sie kannten alle den Film mit Heinz Rühmann „ Die Feuerzangenbowle“, und waren gespannt auf die Umsetzung. Nach dem Besorgen der Zutaten, der Ausrüstung und dem festlichen Dekorieren des Cafés, ging es ans Werk!

Auf mögliche Unfallgefahren und wichtige Schutzmaßnahmen muss im Vorfeld hingewiesen werden, wenn mit offenem Feuer im Klassenzimmer oder eventuell zuhause hantiert wird. Es sollte immer ein Gefäß mit „Löschwasser“ bereitstehen. Niemals darf die Spirituose direkt auf das Feuer gegossen werden, sondern es muss mit einem Schöpflöffel erfolgen.

Bowle/Punsch oder Glühwein werden in einen Topf gegeben, die Feuerzange (Metallteil auf dem der Zuckerhut quer gelegt wird) wird aufgelegt, ein Zuckerhut darauf, der mit einer brennbaren Spirituose (mindestens 50% Alkohol) getränkt wird. Nach dem Abbrennen des Zuckerhutes erfolgte dann die Verkostung des „heißen“ Getränkes.

Die Schülerinnen waren allesamt beeindruckt, wie man mit einfachen Mitteln eine doch besondere, feierliche Atmosphäre schaffen kann und ein zwar sehr süßes, aber köstliches Getränk zaubern kann. (JB 2017)

 

Feuerzangenbowle mit NVB 11