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Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte - PKA



 

Beschulungsformen im Schuljahr 2017/18:

10. Klassen: Teilblock Mo/Die/Mi
11. Klassen: Teilblock Mo/Die/Mi
12. Klassen: Teilzeit (GPKA 12 a) Frei
                     Teilblock (GPKA 12 b) Do/Frei

Ausbildungsbetriebe, die zum neuen Schuljahr eine PKA ausbilden, können uns gerne persönlich kontaktieren. Unterbringung für auswärtige Schüler (Voraussetzungen müssen erfüllt sein) wird durch die Schule organisiert.

 

Schultage



Klassen Berufsschultage
GPKA 10a Montag Dienstag (14-tägig)
GPKA 10b Montag Dienstag Mittwoch (Blockplan)
GPKA 11a Donnerstag
GPKA 11b Montag Dienstag Mittwoch (Blockplan)
GPKA 12a Freitag
GPKA 12b Donnerstag Freitag (14-tägig)

Änderung der Ausbildungsordnung zum 1. August 2012



Der Lehrplan hat sich mit Beginn des Schuljahres 2012/13 geändert.

Link zum neuen Lehrplan (Entwurf!)

oder hier

Durch diesen neuen Lehrplan hat es massive Änderungen gegeben. So wurden die bisherigen fachsystematisch gegliederten Unterrichtsfächer in Lernfelder aufgeteilt.

Sobald genauere Informationen vorliegen, werden wir diese hier einstellen.

Für die im Schuljahr 2011/12 eingetretenen Auszubildenden gilt weiterhin der alte Lehrplan und die bisherige Prüfungsordnung.

 

Stundentafel



Dem Lehrplan für die Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte liegt die folgende Stundentafel zugrunde:

 

10. Klasse

11. Klasse

12.Klasse

Unterrichtstage

1,5 Tage

1 Tag

1 Tag

Religionslehre

1

1

1

Deutsch

1

1

1

Sozialkunde 

1

1

1

 Englisch

1

1

1

 Einzelhandelsprozesse

7

1

2

 Kaufmännische Steuerung und Kontrolle

1

1

---

 Kundenorientiertes Verkaufen

 2

1

 ---

 Apothekenprozesse

 1

 3

Insgesamt

15

9

9

Die Beschulung erfolgt nach dem Teilblockmodell -> siehe Blockplan für das Schuljahr 2015 / 16

Info: 0961 206-163  bzw. alfred.kirzinger(ät)eu-bs.de
         0961 206-161  bzw. susanne.stelzenberger(ät)eu-bs.de
         0961 206-161  bzw. andrea.brunner(ät)eu-bs.de

Ausbildungsvoraussetzung



Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Ausbildungsdauer



Die Ausbildung dauert i.d.R. 3 Jahre.

 

Bei berechtigtem Interesse (Krankheit, Kindererziehung) kann auch ein Antrag auf Teilzeitberufsausbildung gestellt werden.

 

Verkürzung der Ausbildungszeit

Die Bayerische Landesapothekerkammer kann auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit verkürzen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Die Ausbildung kann verkürzt werden, wenn eine der nachfolgenden Voraussetzungen gegeben ist:

  • Note 2,5 oder besser in der Zwischenprüfung und Zustimmung des Ausbilders.
  • Notenschnitt 2,5 oder besser im Zeugnis der 11. Jahrgangsstufe in den prüfungsrelevanten Fächern Einzelhandelsprozesse, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Apotheken- und Warenkunde, Kundenorientiertes Verkaufen, Sozialkunde.

 

Die Landesregierungen können über die Anrechnung von Bildungsgängen berufsbildender Schulen oder einer Berufsausbildung in sonstigen Einrichtungen bestimmen. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden an die Landesapothekerkammer.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Bayerische Landesapothekerkammer (Herr Dr. Wörner / Frau Kollmannsberger).

Ausbildungsinhalte



Laut Lehrplan  in der derzeit gültigen Fassung müssen an den zwei Lernorten (Apotheke und Berufsschule) folgende Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden:

  • Der Schwerpunkt im Aufgabengebiet der PKA liegt im kaufmännischen Bereich. Interesse an kaufmännischen Fragestellungen sollte Voraussetzung bei allen sein, die diesen Beruf ergreifen.
  • Die PKA ist für die Betreuung es Warenlagers in der Apotheke zuständig. Die Warenbewirtschaftung erfolgt in der Regel mit Hilfe eines Computers. Weiterhin führt die PKA apothekenübliche Büroarbeiten aus und wirkt bei der Rechnungsstellung, Rezeptabrechnung und im Schriftverkehr mit Lieferanten mit.
  • Die PKA unterstützt den Apothekenleiter bei allen Tätigkeiten der Verkaufsvorbereitung und bei den innerhalb der Apotheke zugelassenen Werbemaßnahmen.
  • Die PKA unterstützt das pharmazeutische Personal bei der Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln. Dazu gehört auch das Bedienen, Pflegen und Instandhalten von Arbeitsgeräten.
  • Die PKA verfügt über den Sachkundenachweis für den Einzelhandel mit frei verkäuflichen Arzneimitteln außerhalb der Apotheken und die eingeschränkte Sachkunde für die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln.


    In der Apotheke darf die PKA apothekenübliche Waren (z.B. Körperpflegemittel, diätetische Lebensmittel ...) verkaufen und die Kunden beraten.

Die Tätigkeiten der PKA



  • Durchsicht und Bestandsaufnahme der Arzneimittelvorräte
  • Ausführen der Bestellungen
  • Kontrollieren des Wareneingangs
  • Erledigen von kaufmännischen Arbeiten, z.B. Überprüfen von Lieferscheinen und Rechnungen
  • Lagern und Auszeichnen sowie Einsortieren der Waren
  • Abfüllen und Abpacken von Arzneimitteln
  • Beratung, Information, Verkauf apothekenüblicher Waren wie z.B. Kosmetika, Diätwaren, Verbandstoffe, Krankenpflegeartikel
  • Unterstützung des Apothekenpersonals bei der Herstellung von Eigenerzeugnissen, Rühren von Salben, Kapselherstellung, Mischen von bereits eingewogenen Präparaten
  • Durchführen von Maßnahmen zur Verkaufsförderung

Prüfungen



Zwischenprüfung

Allgemeine Informationen zur Zwischenprüfung

Der Ablauf der Zwischenprüfung wird in der Ausbildungsverordnung für Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte festgelegt. Diese Prüfung besteht aus zwei Prüfungsbereichen, die gesamte Prüfungsdauer beträgt 120 Minuten.
Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist eine Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung.
Auszubildende, die in dieser Prüfung die Note 1 oder 2 erzielen, können die Ausbildung um 6 Monate verkürzen, wenn der Ausbilder zustimmt.

 

Inhalte der Zwischenprüfung

 

Prüfungsbereich „Beschaffung von Arzneimitteln und apothekenüblichen Waren“
Dauer: 90 Minuten

Vorgaben der Ausbildungsverordnung:

1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er

  1. Stoffe, Drogen, Arzneiformen in ihrer Anwendung unterscheiden, Arzneimittel den Indikationsgruppen zuordnen (kann)
  2. Bestellvorgänge abwickeln sowie die warenspezifischen Unterschiede bei der Annahme beachten (kann)
  3. Waren auf Mängel überprüfen und Verfallsdaten überwachen (kann)
  4. Vorratsbehältnisse für Arzneimittel und Stoffe hinsichtlich ihres Verwendungszwecks unterscheiden (kann)
  5. Vorschriften zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz beachten kann

2. der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten.

 

Prüfungsbereich „Preisbildung“
Dauer: 30 Minuten

Vorgaben der Ausbildungsverordnung:

1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er

  1. Preise für erstattungsfähige Fertigarzneimittel bilden (kann)
  2. Preise für freiverkäufliche und apothekenpflichtige Arzneimittel sowie apothekenübliche Waren kalkulieren kann

2. der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten.

 

 

Abschlussprüfung

Allgemeine Informationen zur Abschlussprüfung

Der Ablauf der Abschlussprüfung wird in der Ausbildungsverordnung für Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte festgelegt. Diese Prüfung besteht aus fünf Prüfungsbereichen.
Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung umfasst drei Prüfungsbereiche und dauert 240 Minuten.
Der mündlich-praktische Teil der Abschlussprüfung umfasst zwei Prüfungsbereiche und dauert ca. 75 Minuten.

 

Schriftliche Prüfungsbereiche:
Geschäfts- und Leistungsprozesse in der Apotheke (90 Min.)
Warensortiment (90 Min.)
Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Min.)

 

Mündlich-praktische Prüfungsbereiche:
Warenwirtschaft (45 Min.)
Beratungsgespräch (30 Min.)

 

Gewichtung der Prüfungsbereiche in der Gesamtnote
Geschäfts- und Leistungsprozesse (25 %)
Warensortiment (25 %)
Wirtschafts- und Sozialkunde (10 %)
Warenwirtschaft (20 %)
Beratungsgespräch (20 %)

 

Inhalte der schriftlichen Abschlussprüfung

 

Prüfungsbereich: "Geschäfts- und Leistungsprozesse in der Apotheke"

Vorgaben der Ausbildungsverordnung

  1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er
    1. Kaufmännische und statistische Daten zur Kalkulation ermitteln und betriebliche Leistungen berechnen und bewerten (kann)
    2. Zahlungsverkehr abwickeln (kann)
    3. Preise bilden, sowie Leistungen abrechnen (kann)
    4. Marketingmaßnahmen zielgruppen- und serviceorientiert auswählen (kann)
    5. Bürowirtschaftliche und arbeitsorganisatorische Prozesse planen, durchführen und kontrollieren (kann)
    6. zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung betrieblicher Prozesse beitragen kann
  2. Der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten.

 

Prüfungsbereich: "Warensortiment"

Vorgaben der Ausbildungsverordnung

  1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er
    1. Stoffe, Drogen, Arzneimittel, Chemikalien und Gefahrstoffe, Medizinprodukte und andere apothekenübliche Waren unterscheiden und kennzeichnen sowie Vorschriften für die Lagerung und Entsorgung anwenden (kann)
    2. Tätigkeiten nach der Apothekenbetriebsordnung durchführen und Dokumentation vorbereiten (kann)
    3. Apothekenspezifische Fachsprache anwenden (kann)
    4. Apothekenübliche Dienstleistungen planen und deren Durchführung beschreiben kann
  2. Der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten.

 

Prüfungsbereich: "Wirtschafts- und Sozialkunde"

  1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann
  2. Der Prüfling soll praxisbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten.

 

 

Praktische Abschlussprüfung

 

Inhalte der mündlich-praktischen Abschlussprüfung

 

 Prüfungsbereich: „Warenwirtschaft“

Die Prüfungszeit beträgt insgesamt 45 Minuten. Im Rahmen der Prüfung findet ein situatives Fachgespräch statt. Der Umfang dieses Gesprächs beträgt maximal 15 Minuten.

 

Vorgaben der Ausbildungsverordnung

1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er

  1. eingehende Ware unter warenspezifischen, rechtlichen sowie kaufmännischen Aspekten prüfen, annehmen und erfassen,
  2. Lieferung und Waren auf erkennbare Mängel überprüfen und entsprechende Maßnahmen einleiten (kann),
  3. Waren unter Beachtung rechtlicher Vorschriften sowie warenspezifischer Erfordernisse lagern (kann),
  4. Lieferung und Abgabe der Waren vorbereiten (kann),
  5. Transport- und Verpackungsformen unterscheiden (kann).

2. Der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen und hierüber ein situatives Fachgespräch führen.

 

 Prüfungsbereich: „Beratungsgespräch

Zur Wahl stehen dem Prüfling eine von zwei Aufgaben. Die Vorbereitungszeit beträgt 15 Minuten, danach findet 15 Minuten lang ein simuliertes Beratungsgespräch statt.

 

Vorgaben der Ausbildungsverordnung

1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er zu apothekenspezifischen Waren und Medizinprodukten

  1. Gespräche mit Kunden situationsbezogen führen,
  2. auf Kundenargumente angemessen reagieren,
  3. kunden- und serviceorientiert beraten kann.

Prüfungstermine

Ansprechpartner



Für weitere Fragen stehen in der Berufsschule

Frau Brunner, OStRin und

Herr Kirzinger, StD unter Tel. 0961 206-163 zur Verfügung.

Fragen zur betrieblichen Ausbildung beantwortet die Bayerische Landesapothekerkammer www.blak.de