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Die Berufsschule Weiden auf der Messe ChamSozial

 

Unter dem Motto „Soziale Organisationen brauchen junge Menschen mit Kompetenz und Engagement“ stand heuer am 12.10.2018 die Berufsinformationsmesse ChamSozial.

 

Die einzige regionale Berufsinfo-Messe für Dienstleistungen am Menschen in Bayern stieß auf sehr große Resonanz bei den Schülern aus dem Landkreis Cham. Die Messe fand heuer bereits zum 6. Mal statt. 25 Aussteller von Berufsfachschulen, Berufsschulen, Hochschulen und sozialen Organisationen informierten am 12.10.2018 über die vielfältigen Berufsfelder und Möglichkeiten der Ausbildung in den verschiedensten sozialen Berufen. Der Schwerpunkt der diesjährigen Messe lag bei den verschiedenen Pflegeberufen. Parallel zu den Informationsständen fanden 16 Vorträge von verschiedenen Organisationen Gehör bei den jungen Menschen.

 

Auch die Berufsschule Weiden beteiligte sich heuer zum ersten Mal an dieser Messe. Herr OStD Weilhammer und StD Kirzinger stellten interessierten Jugendlichen den Ausbildungsberuf der Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten vor. Auch Regierungsschuldirektorin Stautner von der Regierung der Oberpfalz und der Franz Löffler, Landrat des Landkreises Cham und Bezirkstags-präsident informierten sich am Stand der Berufsschule Weiden.

 

Als Anregung nahm man mit, dass eine Berufsinformationsmesse WeidenSozial eine gute Möglichkeit wäre, die sozialen Berufe auch in Weiden mehr in den Vordergrund zu stellen und die jungen Menschen mehr für diese Berufe zu begeistern.

 

Kirzinger, StD

 

 

 

 

von links nach rechts: Patrick Weber, Tina Rebhan, Barbara Hilburger

Verstärkung in der Gesundheitsabteilung

 

Als neue Mitglieder dürfen wir Frau StRefin Tina Rebhan, Frau StRefin Barbara Hilburger und Herrn StRef Patrick Weber in der Gesundheitsabteilung an der Europa-Berufsschule ganz herzlich willkommen heißen! Sie befinden sich im zweiten Abschnitt ihrer Referendariatsausbildung.

Wir wünschen ihnen ein erfolgreiches Schuljahr, nette Schülerinnen und Schüler, viel Freude beim Unterrichten und natürlich eine gelungene Lehrprobe an der Europa Berufsschule Weiden.

 

Stefanie Hartl, StRin

Robert Tietz, OStR

(Betreuungslehrkräfte)

 

 

 

 

 

42 medizinische Fachangestellte freuen sich über ihren guten Abschluss. Vorne sitzen die vier Prüfungsbesten. (Bild: R. Kreuzer)

Geduld und Ausdauer gefragt

 

Sie haben es geschafft: Der Fachbereich Gesundheit und Körperpflege verabschiedet 43 medizinische Fachangestellte ins Arbeitsleben.

 

Weiden. (krz) In seiner Rede erinnerte Studiendirektor Alfred Kirzinger, Leiter im Fachbereich Gesundheit und Körperpflege, dass die Lehrkräfte drei Jahre lang die Schülerinnen begleiten durften. „Wir haben es gerne gemacht, ich hoffe alle haben das gespürt.“ Dank sagte er auch Karin Heilek, der nebenberuflichen Lehrkraft für Laborkunde. Sie wird nach 33 Jahren die Schule in den verdienten Ruhestand verlassen. „Du hast mit fundierten Kenntnissen in Laborkunde schon Generationen dein Wissen vermittelt“. Als Beauftragter des Ärztlichen Kreisverbandes gratulierte Rudolf Poschenrieder den Absolventinnen. Wegbegleiter waren nicht nur die Lehrer, auch die Ausbildungsbetriebe hätten ihren Anteil gehabt.

 

„Ihr habt nie den Mut verloren, habt euch immer eingebracht. Wichtige Voraussetzungen sind Belastbarkeit, Geduld, Ausdauer und Freundlichkeit. Der Umgang mit kranken Patienten erfordert auch Robustheit“. Der Beruf der medizinischen Fachangestellten werde nie zur Routine, er verlange neben permanentem Lernen auch ein geschicktes psychologisches Händchen.

 

Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Barbara Steinhauser, stellte sich vor, dass viele Prüflinge meinten, „bloß weg hier“. Doch vielleicht schwinge auch etwas Wehmut mit – das letzte Mal in die Berufsschule zu gehen. Aber neben dem gemeinsamen Lernen gab es auch viele schöne Erlebnisse und Spaß.

 

„Wie wichtig diese Gemeinschaft war, habt ihr erlebt, ihr ward ein gutes Team, habt euch gegenseitig unterstützt. Sie verglich den Jahrgang mit der Fußball-Nationalmannschaft. Vom Trainer, der mit einem Lehrer zu vergleichen sei, der Mannschaftskapitän sei der Klassensprecher, „und wenn alle sich ins Zeug legen, gewinnen sie den Cup“. Das sei zwar nicht der Fall gewesen, doch könnten wir auch daraus lernen. Etwa bei Verlängerungen oder dem Neustart. „Denn die Fußballer werden beim nächsten Einsatz sicher besser ins Spiel gehen“.

 

Die Prüfungsbesten waren Barbara Weiß (1,3), Veronika Löw (1,5), Stephanie Bojer (1,7) und Isabel Geigand (1,8). Die Schülerinnen blickten anschließend auf die drei Jahre Ausbildung zurück und dankten für die Begleitung und Unterstützung. (NT vom 31.07.2018)

 

 

 

 

Verabschiedung der Zahnmedizinischen Fachangestellten in Regenstauf

 

Am 25. Juli 2018 fand die Verabschiedung der Zahnmedizinischen Fachangestellten des Jahres 2018 in der Jahnhalle in Regenstauf statt.

 

Frau Dr. Elke Umhöfer-Weigert, Frau Dr. Cosima Rücker und der 2. Vorsitzende des ZBV, Dr. Ingo Lang, überreichten den ehemaligen Auszubildenden der Berufsschulen Amberg, Cham, Neumarkt, Regensburg und Weiden in einer festlichen Umgebung ihre Prüfungsurkunden. Umrahmt wurde das ganze durch das Vokalquartett ehemaliger Regensburger Domspatzen unter Leitung von Herrn Markus Islinger.

 

Nach einem ausgiebigen letzten Plausch mit den ehemaligen Schulkameradinnen und -kameraden bei einem Sektempfang mit kleinem Imbiss konnten die Absolventinnen nun endlich ihre lang ersehnten Urkunden feierlich in Empfang nehmen.

 

Dr. Ingo Lang entließ die frisch gebackenen Zahnmedizinischen Fachangestellten in die berufliche Zukunft mit der Bitte, den Zahnarztbesuch für die Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten und erinnerte die Absolventen daran, dass nun das lebenslange Lernen im Beruf beginne.

 

Frau Stefanie Hartl, Dipl. Berufspädagogin an der Europa-Berufsschule in Weiden und Beauftragte der Berufsschullehrer, hob die Bedeutung des Berufes hervor und zeigte auf, dass sie trotz des technischen Wandels und Fortschritts einen Beruf mit Zukunft gewählt haben, denn eine ZFA wird man niemals durch eine Maschine ersetzen können. Sie beglückwünschte die fertigen Zahnmedizinischen Fachangestellten zu ihren Leistungen und ermunterte sie, das Gelernte „im wahrsten Sinne des Wortes in der Praxis anzuwenden und vor allem auch weiter zu entwickeln.“ „Seid teamfähig, respektvoll im Umgang miteinander und kompromissbereit, dann steht einem erfolgreichen Weg im Berufsleben nichts mehr im Wege“, so Hartl weiter.

 

Auch die ehemaligen Auszubildenden – vertreten durch Lisa Finger und Anja Heß aus Neumarkt – blickten in einer witzigen Ansprache in Form eines immer wiederkehrenden Tagebucheintrages auf die Höhen und Tiefen ihrer Ausbildung zurück.

 

Die jeweiligen Schulbesten bekamen zusammen mit dem Zeugnis einen großen Blumenstrauß als Anerkennung ihrer besonderen Leistungen. Aus der Europa-Berufsschule Weiden durfte sich Lisa Gößl (ganz rechts) in das Gruppenfoto der Schulbesten einreihen.

 

Zeitungsartikel: Nicht ersetzbar, DNT vom 06.08.2018

 

StRin Stefanie Hartl, Juli 2018

 

 

 

Abschluss Pharmazeutisch- kaufmänische Angestellte



Zeitungsbericht "Neuer Tag" vom 21.07.2018

 

 

 

 

 

ADEXA geht an die Schulen - Infos für „angehende PKA`s“

 

ADEXA ist die Gewerkschaft für alle Berufsgruppen in der Apotheke – also auch für Auszubildende.

Sie ist die einzige Tarifvertretung auf Arbeitnehmerseite und verhandelt mit den Arbeitgeber-organisationen die Gehälter und Rahmenbedingungen der Arbeitsverhältnisse.

 

Damit PTA-Schüler/-innnen und PKA-Auszubildende wissen, welche Rechte und Pflichten sie in der Ausbildung bzw. im PTA-Praktikum und später als Angestellte in der öffentlichen Apotheke haben, besuchen Vertreter/-innen der Apothekengewerkschaft ADEXA regelmäßig PTA- und PKA-Schulklassen im ganzen Bundesgebiet.

 

Am Beruflichen Schulzentrum Weiden informierte Monika Weinzierl, Leiterin der Regionalen Geschäftsstelle Süd der Apothekengewerkschaft ADEXA, die Schülerinnen und Schüler der Fachklassen für Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte über die Aufgaben und Tätigkeiten der Apothekengewerkschaft ADEXA. Frau Weinzierl ist seit 1998 als PTA tätig und arbeitet neben ihrer Tätigkeit bei ADEXA in einer öffentlichen Apotheke. So konnte Sie aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen im beruflichen Leben bei den Schülerinnen und Schülern anhand vieler praktischer Beispiele großes Interesse wecken.

 

Zuerst zeigte sie die vielfältigen Vorteile einer Mitgliedschaft in der Gewerkschaft auf, wie z. B. die Tarifbindung, die Rechtsberatung durch ein auf öffentliche Apotheken spezialisiertes Rechtsteam und den beruflichen Rechtsschutz. Dann ging sie ausführlich auf einzelne Punkte des Bundesrahmen-tarifvertrages (BRTV) sowie des aktuellen Gehaltstarifvertrages ein. Anschließend gab sie noch zahlreiche Tipps zu Bewerbungsgesprächen. Zum Schluss ihres Vortrages stand dann noch der Arbeitsvertrag im Mittelpunkt. Frau Weinzierl zeigte auf, was man beim Verhandeln eines Arbeitsvertrages beachten und welche Inhalte ein Arbeitsvertrag enthalten sollte.

 

Herr StD Kirzinger bedankte sich am Ende der Präsentation bei Frau Weinzierl für ihr Kommen und ihre interessante Präsentation mit einem Geschenk. Frau Weinzierl sicherte zu, auch in den kommenden Schuljahren die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Weiden über die Apothekengewerkschaft ADEXA zu informieren.

 

Alfred Kirzinger, StD

Robert Tietz, OStR

 

 

Big Data –

Daten sind das neue Gold

 

So lautete der Titel eines der diesjährigen Themen des Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Auch im Gesundheitswesen ist Datenschutz ein Bereich, der immer wichtiger und komplexer wird.

 

Im Lehrplan der Medizinischen Fachangestellten ist im Lernfeld 2 (Patienten empfangen und begleiten) die Beachtung des Datenschutzes sowie die Verwaltung der Patientendaten und deren Sicherung ein zentrales Thema.

 

Deshalb nahmen dieses Jahr beide 10. Klassen MFA im Rahmen des BOV-Unterrichts am Schülerwettbewerb teil. Die Schülerinnen teilten sich dafür in Gruppen auf und bearbeiteten dort die von der bpb gestellten Teilaufgaben, die am Ende zu einer gemeinsamen, vertonten Präsentation zusammengefügt und bei der bpb eingereicht wurden. Zur Bearbeitung ihrer Aufgaben vergaben sie Rollen im Team und suchten selbstständig nach geeigneter Literatur. Die einzelnen Gruppen erarbeiteten dabei unter anderem, wo man im Alltag überall digitale Spuren hinterlässt und wie diese positiv, aber auch negativ genutzt werden können. Big Data - die massenhafte Speicherung von Daten - bringt somit viele Chancen, aber auch Gefahren mit sich, die für den einzelnen nicht mehr überschaubar sind. Von den Arztpraxen wird in den nächsten Jahren immer mehr gefordert, um den Datenschutz der Patientendaten gewährleisten zu können. Die Schülerinnen befassten sich deshalb auch mit den rechtlichen Vorschriften und der neuen Europäischen Datenschutzgrundverordnung. Diese ist zwar ein guter Ansatz, aber leider wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein der immer schneller werdenden digitalen Welt. Vor allem der Fremdzugriff auf Patientendaten und deren kommerzielle Nutzung stellen Gefahren dar, vor denen es sich zu schützen gilt.

 

Auch wenn die Klassen keinen Preis gewinnen konnten, so ist doch die Sensibilität im Umgang mit Patientendaten, aber auch eigenen Spuren im digitalen Alltag gewachsen. Die Teilnahme am Wettbewerb war mit viel Arbeit und Engagement der Schüler verbunden. Sie hat sich auf jeden Fall gelohnt und den Schülerinnen die Wichtigkeit des Schutzes von Patientendaten und den Wert der eigenen Daten vor Augen geführt.

 

StRin Christine Marzi, April 2018

 

Firma 4medic zeigt sich großzügig



Die Firma 4medic aus Weiden bewies erneut ihre Verbundenheit mit der Berufsschule Weiden. Um den MFAs auch im Unterricht die Arbeit mit einer Praxissoftware zu ermöglichen, stellte sie ihnen ihr Programm „Data Al“ kostenlos zur Verfügung.

Die Anforderungen an eine moderne EDV-Ausstattung in Arztpraxen sind gestiegen. Das Angebot an moderner Informationstechnologie ist dementsprechend groß. Ständig kommen neue, immer leistungsfähigere Produkte auf den Markt. Dabei geht es beim Computereinsatz in der Praxis längst nicht mehr nur um die Abrechnung und die ärztliche Dokumentation. Das Anwendungsspektrum hat sich in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Gleichzeitig gilt es jedoch auch, Sicherheitsmaßnahmen zu berücksichtigen, um sensible Patientendaten zu schützen.

Mit der Branchensoftware Data-Al ist jetzt ein moderner Abrechnungs- und Praxisverwaltungs-unterricht an der Berufsschule möglich. So können unsere Schülerinnen nun Formulare wie Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen direkt am PC ausfüllen und drucken. Auch diagnostische Geräte (EKG und Spirometrie) sind in die Software eingebunden. Mithilfe dieser Schnittstelle zum Praxisverwaltungssystem (PVS) und zu den dazugehörigen Softwaremodulen ist die Übernahme der Messdaten in die Patienten-Datenbank möglich. Damit unterstützt sie die Auswertung und Analyse der gemessenen Daten, z. B. durch die Kennzeichnung von Messwerten, die von der Norm abweichen.

Herzlichen Dank an die Firma 4medic und Herrn Schwägerl, der die Schulung der Lehrkräfte übernahm.

 

Steinhauser, Ärztin

 

 

 

 

Kosmetik-Vortrag der Firma Luis Widmer

 

Das Thema Kosmetik spielt bei den Pharmazeutisch – kaufmännischen Angestellten (PKA) eine große Rolle. Aus diesem Grund besuchte uns auch dieses Jahr wieder Frau Alexandra Zeitler von der Firma Louis Widmer, um für unsere PKA der 10. Klassen eine interessante Fortbildung über die „Jugendliche Problemhaut“ und „Sonnenschutz“ zu gestalten. Frau Zeitler ist bereits seit einigen Jahren im Außendienst der Schweizer Firma tätig. Im Rahmen ihrer Tätigkeit führt sie auch für Mitarbeiter in den Apotheken Schulungen durch, denn die Produkte von Louis Widmer werden exklusiv nur über die Apotheken vertrieben. Nachdem Frau Zeitler die Schülerinnen und Schüler über den Hautaufbau sowie über die Entstehung von unreiner Haut sowie Hautkrankheiten informiert hat, stellte sie die verschiedenen Produkte der Firma Luis Widmer vor. Die angehenden PKA hatten zudem die Möglichkeit alle Cremes, Salben und Sprays selbst zu testen. Dabei wurden all ihre Sinne wie Riechen, Sehen oder Fühlen miteinbezogen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Zeitler für ihr Kommen und die Gestaltung des interessanten und kurzweiligen Vortrags.

 

StRin Stefanie Hartl

StRin Martina Roth

 

 

 

Kompressionsstrümpfe per 3-D

 

Die Möglichkeiten der Automatisierung werden auch im Apothekenbereich immer ausgeweiteter. Die Anmessung von Kompressionsstrümpfen gehört zu einer der wesentlichen Dienstleistungen von Apotheken, besonders von solchen mit Sanitätshausanschluss. Diese Tätigkeit wird oft von PKAs ausgeführt, das Abmessen erfolgt individuell am Kunden.

Die Firma Rothballer bietet dafür ein Gerät an, welches durch eine rotierende Kamera die entsprechenden Werte am stehenden Patienten / Patientin erfasst und das sonst von Hand erstellte Messschema ermittelt. Die Werte können dann, ergänzt durch Kundendaten direkt dem Hersteller von Strümpfen zugesendet werden.

Ein solches Gerät ist nun zur Demonstration auch in der Gesundheitsabteilung zu finden. Der Mitarbeiter der Fa. Rothballer erklärte bei seinem Besuch im März den Kollegen der Gesundheitsabteilung die Einsatzbereiche des Geräts.

Inwieweit der Scannner auf breiter Ebene Einzug in die Apotheken halten wird, bleibt offen. Nach Aussage des Mitarbeiters der Firma handelt es sich bis jetzt nur um einzelne Apotheken, die diese doch recht teure Anschaffung tätigen

OStRin Andrea Brunner, April 2018

 

Der „Rowa“ ergänzt das Schaufensterprojekt

 

Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 trat der neue Lehrplan für Pharmazeutisch-kaufmännische An-gestellte in Kraft. Seitdem wird im Lernfeld „Waren präsentieren“ jedes Jahr das Projekt „Wir ge-stalten ein Schaufenster“ durchgeführt. Während im Vorfeld natürlich zuerst einmal die theoreti-schen Aspekte der Gestaltung sowie deren thematischen Umsetzung und die vorgegebenen Richt-linien erarbeitet werden, transferieren die Schüler die gewonnen Erkenntnisse auf dieser Grundla-ge in die Praxis.

Um jedem Schüler die Möglichkeit zu bieten, seine eigenen Vorstellungen und Ideen zu verwirkli-chen, entschied sich das Lehrerteam dazu, jedem Schüler einen genormten Schaufenster-Bausatz zur Verfügung zu stellen. Auf dieser Basis werden die Schüler nicht nur in besonderem Maße moti-viert, kreativ zu werden, sondern jeder musste von Beginn an selbstständig und eigenverantwort-lich seine Ideen zu einem individuell gestellten Thema in die Praxis umsetzen. In liebevoller Klein-arbeit und Detailtreue, großem Material- und Zeitaufwand sowie außerordentlichem handwerkli-chen und künstlerischen Geschick, fertigten die Schüler ihre Modelle an. Diese durchweg gelunge-nen Arbeiten können – wie jedes Jahr – im Schulhaus im ersten Stock in der Abteilung für Gesund-heit und Körperpflege bewundert werden.

Neu ist in diesem Schuljahr der Einsatz der Rowa Vmotion Bildschirme als digitales Medium und Ergänzung zum Schaufensterprojekt. Hierbei handelt es sich um zwei hochauflösende 65´´ Touch-screen-Monitore, welche als Blickfang bereits in vielen Ausbildungsbetrieben unserer Schüler zu finden sind. Mit Hilfe der Rowa Vmotion Software können die Schüler nun über einen Onlinezu-gang mit bewegten Bildern, bekannten Werbeinhalten aus TV und Print sowie wechselnden Bot-schaften ihr eigenes digitales Schaufenster zu einem individuell festgelegten Thema gestalten. Das selbstkreierte „Online“-Schaufenster der Schüler kann nun auch in ihrer Apotheke realisiert wer-den. Durch das Dekorieren, Basteln und die Kreativität am PC eröffnen sich völlig neue Möglichkei-ten für unsere PKAs.

 

StRin Stefanie Hartl und StRin Martina Roth

Ansprechpartnerinnen für das Schaufensterprojekt der GPKA 10a/b

 

 

 

Der Oralscanner – eine zukunftsweisende Innovation im Bereich ZFA an der Europa Berufsschule

 

Die Vorstellung einer Abformung ruft bei den meisten Zahnarztpatienten Unbehagen hervor, denn für die Herstellung von Zahnersatz, wie z.B. einer Krone, braucht der Zahntechniker einen präzisen Abdruck.

Für diesen formt der Zahnarzt mit einer für gewöhnlich unangenehm schmeckenden und klebrigen Abruckmasse die Zähne ab, was bei den meisten Patienten zu Erstickungsangst und Würgereflexen führt. Zudem ist dieser klassische Abdruck meist fehlerbehaftet.

In der modernen Zahnmedizin gehört dies nun der Vergangenheit an. Die Firmen Straumann und 3Shape haben gemeinsam Lösungen entwickelt, von denen Zahnarzt, Zahntechniker und natürlich die Patienten gleichermaßen profitieren. Mit dem modernen Oralscanner „3Shape Trios“ können nicht nur die Patientenzufriedenheit erhöht und Behandlungszeiten verkürzt werden, sondern dadurch ergeben sich auch eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten. Die ZFA ist in der Lage, mittels einer hochauflösenden Kamera auf einem schmalen Handstück, die Kiefer binnen weniger Minuten abzuscannen. Zeitgleich erscheinen dann die Scans in hoher Auflösung auf einem Touch-Monitor und werden zu einem 3d-Modell zusammengefügt. Dort können dann ggf. durch die ZFA noch Veränderungen und Korrekturen vorgenommen werden.

Die Software erkennt die Präparationsgrenze mit hoher Präzision und erstellt im Anschluss schnell und automatisch eine hochästhetische Restauration in naturgetreuen Farben. Das komplette CAD/CAM-System ermöglicht, Kronen und Brücken direkt in der Zahnarztpraxis Schritt für Schritt zu konstruieren und anschließend im Labor fräsen zu lassen.

 

Die Gesundheitsabteilung freut sich sehr darüber, den zahnmedizinischen Fachangestellten ab diesem Schuljahr die Möglichkeit zu bieten, im Lernfeld Prothetik den Umgang mit dem Oralscanner zu erlernen und zu trainieren. Durch die Firma Straumann kann zudem ein Zertifikat erworben werden.

 

 

StRin Stefanie Hartl, Teamkoordinatorin für den Bereich ZFA

 

 

 

 

Fachkraft informiert über Weiterbildungsmöglichkeiten

 

Daniela Klarner (Dentalhygienikerin und Dozentin bei der eazf - Europäische Akademie für

zahnärztliche Fortbildung) besuchte am 28.02.2018 die 12. Klasse der ZFA´s (GZHA 12a) um den

Schülerinnen verschiedene Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen für die Zeit nach dem

Abschluss ihrer Ausbildung vorzustellen.

Direkt im Anschluss an die erfolgreich abgelegte Prüfung zur ZFA können die

Anpassungsfortbildungen „Prothetische Assistenz“, „Kieferorthopädische Assistenz“ sowie der

„Prophylaxe Basiskurs“ besucht werden, um erlernte Ausbildungsinhalte zu ergänzen, viele

nützliche Anregungen zur praktischen Arbeit zu bekommen und erste „Fortbildungsluft“ zu

schnuppern. „Bei vielen Kursteilnehmern wächst erfahrungsgemäß die Motivation und das

Interesse nach mehr Wissen innerhalb dieser Anpassungsfortbildungen. Nicht wenige entscheiden

sich dann für weitere Aufstiegsfortbildungen wie Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP),

Dentalhygienikerin (DH) oder auch Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin (ZMV) sowie

Praxismanagerin (PM). Alle diese Fortbildungen bringen viele positive Aspekte mit sich, wie höhere

Kompetenz im Umgang mit dem Arbeitgeber, den Patienten und auch mit Kollegen/innen. Mehr

Abwechslung durch interessantere Aufgaben und eigenständiges, verantwortungsvolleres Arbeiten

bringen verbesserte Chancen im Beruf und ein höheres Gehalt. Die Bereitschaft für Weiterbildung

und lebenslanges Lernen zahlt sich immer aus und bringt Abwechslung und Zufriedenheit in den

Berufsalltag.

Daniela Klarner (DH)

 

Abschiedsfeier der Medizinischen Fachangestellten



Verabschiedung der Zahnmedizinischen Fachangestellten in Regenstauf



Clarissa Schraml für Abschluss als Zahnmedizinische Fachkraft ausgezeichnet

 

Dr. Ingo Lang, zweiter Vorsitzender des ZBV Oberpfalz (links), und Dr. Elke Umhöfer-Weigert, Referentin für Zahnärztliches Personal (rechts), gratulierten den besten Absolventinnen der Oberpfälzer Berufsschulen Lena Schirrmacher (Cham), Edelgard Jeitner (Amberg), Marleen Wieland (Regensburg) und Clarissa Schraml (Weiden, von links) zum hervorragenden Abschluss. Bild: exb

 

 

 

 

Verabschiedung der Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten



Die rechte Hand des Doktors

Medizinische Fachangestellte sind für einen reibungslosen Ablauf in einer Arztpraxis extrem wichtig. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt, indem sie koordinieren und verwalten, gleichzeitig aber auch feinfühlig mit Patienten umgehen. Neben dem Sekretariat bereiten sie mit Hilfe ihres fundierten medizinischen Fachwissens Therapien vor und nach, entnehmen Blut, verabreichen Injektionen und versorgen Patienten mit apparativer Diagnostik: Ein Beruf mit zahlreichen Facetten, nahe am Menschen und mit viel Verantwortung, der aber auch Raum für eigene Ideen lässt und das Zeug dazu hat, mehr als ein Job zu werden.

Mit großer Begeisterung stellten unsere Schülerinnen auf der Ausbildungsmesse ihren Beruf und ihre Praxis vor. Unterstützt wurden sie dabei von der Bayerischen Landesärztekammer und dem Ärztlichen Kreisverband.

 

Steinhauser

 

 

 

 

Laborkurs für Lehrkräfte im Gesundheitswesen

 

In den letzten Jahren hat die veränderte Umsetzung der Prüfungsordnung dazu geführt, dass der Themenbereich Harnuntersuchungen einen praktischen Schwerpunkt bildet. Aus diesem Grund organisierte die Gesundheitsabteilung in Zusammenarbeit mit der Regierung Oberpfalz eine Fortbildung, die zum einen Theorie und Praxis der Harnuntersuchungen vermittelte und zum anderen zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch bot.

Frau Ossowicki, Lehr-MTA an den Walner Schulen, begeisterte die Teilnehmer mit ihrem fundierten Wissen und zahlreichen praxisnahen Tipps. Eine rundum gelungene Fortbildung.

 

Gillitzer, Steinhauser

Ein Herz für Neustadt

Unter diesem Motto stand ein interessanter Ausflug zum 1. Neustädter Herztag. Die Schülerinnen der GAH10a lernten – wie insgesamt über 700 Schüler aller Schularten –  die richtige Anwendung der Herzdruckmassage. Dies geschah im Rahmen eines Crashs-Kurses in Erster Hilfe, den alle Schüler dort erhielten.

An einem riesigen begehbaren Herz erklärte Frau Dr. Graf gemeinsam mit ihren Kollegen, wie ein Infarkt entsteht. Unser Herz wird mit Blut und Sauerstoff über die Herzkranzgefäße an der Außenseite des Organs versorgt. Ist eine Arterie verstopft, stockt die Ernährung und Teile des Herzens können absterben. Interessiert betrachteten die Schülerinnen das meterhohe Modell, bevor sie einen Blick in die einzelnen Kammern warfen. Das Besondere an diesem Herzen: Es stellt ein krankes Organ dar, bei dem ein Teil des Gewebes nach einem Infarkt bereits abgestorben ist. Um die Versorgung mit Nährstoffen zu sichern, wurde diesem Herzen ein Bypass eingebaut, den die Schülerinnen auch sofort fanden.

Da nach einem Herzinfarkt das Herz aufhört zu schlagen, die Ernährung des Körpers also stoppt, hat das Gehirn nach drei Minuten keinen Sauerstoff mehr. Aus diesem Grund zählt beim Herzinfarkt jede Sekunde. Wichtig ist, möglichst schnell mit der Reanimation zu beginnen.

In diesem Wissen übten unsere Schüler, unterstützt von Frau Dr. Graf und ihren Helfern, anschließend begeistert die erfolgreiche Wiederbelebung. 

 

 

Steinhauser

Reanimation
Blick auf einen Bypass

"Aufklärung ist das A und O"

Das diesjährige Motto von Frau Schieder (DONUM VITAE)

Bilanz im Jahr 2016: 98700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland und damit 0,5 % weniger im Vergleich zum Vorjahr.

Jedoch waren knapp drei Viertel (72%) der Frauen, die 2016 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, zwischen 18 und 34 Jahre alt, Jugendliche unter 18 Jahren hatten einen Anteil von 3 %.

Die Gründe für ungewollte Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche seien vielfältig, meinte Frau Schieder. Oft überfordere eine ungeplante Schwangerschaft die Partnerschaft, daneben sei Unwissen über die Pille noch immer weit verbreitet. Beispielsweise sei der Einfluss von Medikamenten wie Antibiotika auf die empfängnisverhütende Wirkung der Pille relativ unbekannt. Aus diesem Grund bietet DONUM VITAE eine Vielzahl von Beratungen an. Denn obwohl das Thema in der Öffentlichkeit allgegenwärtig ist, besteht noch immer eine weit verbreitete individuelle Sprachlosigkeit und Unkenntnis über Sexualität und Empfängnisverhütung. Dies möchte das DONUM VITAE Team ändern und traf auch bei unseren Schülerinnen auf reges Interesse.

 

Steinhauser

 

Frau Schieder

EKG Elektrokardiogramm

Das EKG (Elektrokardiogramm) gehört zu den in der Praxis einfachen und schnell durchzuführenden Untersuchungen des Herzens. Es misst die elektrischen Impulse im Körper, die die Kontraktionen des Herzens auslösen. In der Regel ist es Aufgabe der MFA, das EKG zu schreiben, also die Elektroden fachgerecht an Brustwand, Armen und Beinen des Patienten anzubringen und das EKG-Gerät zu bedienen. Ein Großteil dieser Geräte schreibt mittlerweile per Knopfdruck ein komplettes EKG und liefert bereits eine erste Auswertung. Herr Zirwick von der Firma 4Medic hat die Berufsschule bei der Anschaffung eines solchen EKG-Geräts großzügig unterstützt. Dadurch konnte die Möglichkeit geschaffen werden, dass auch Schülerinnen aus anderen Facharztpraxen die korrekte Handhabe erlernen und üben können.

 

Steinhauser


Digitale Warenpräsentation in der Apotheke

 

Die Digitalisierung ist aller Ortens auf dem Vormarsch, so auch in den Apotheken.

 

Eine Form der Zukunft ist hier beispielsweise das digitale Schaufenster. Es kommt bei der Präsentation der Sichtwahlprodukte zum Einsatz. Das bedeutet, dass hinter dem Verkaufstisch in der Apotheke keine echten Sichtwahlprodukte (Produkte ohne Rezept, aber mit fachlicher Beratung) mehr stehen, sondern ein Bildschirm die Produkte zeigt. Dieser kann je nach Anlass verschieden gestaltet werden.

 

Ein Beispiel hierfür wäre das Thema „Erkältung“. Man wählt einen farblich attraktiven Hintergrund, die Anzahl der Regalböden, geeignete Produkte in verschiedenen Mengen, zentral oder bündig angeordnet, mit Preisangaben oder ohne. Aber auch auf Aktionen kann hingewiesen oder ein spezielles Produkt beworben werden. Es mangelt also nicht an kreativen Möglichkeiten.

Ein Schulungs-Team der Firma ROWA stellte diese in zwei Schulungen dem PKA-Lehrer-Team vor. In einer Online- und einer persönlichen Schulung lernte das Kollegium die Einsatzbereiche des Vmotion kennen: Auf zwei großen Bildschirmen in unserem Klassenzimmer, die vom PC aus bearbeitet werden können, wurde das Ergebnis sichtbar.

 

Im Rahmen des Lehrplans für PKA spielt die Gestaltung eines Schaufensters eine große Rolle. Bisher erfolgte dies aufwändig mit eigens hergestellten Kleinmodellen. Inwieweit dies durch die digitale Neuanschaffung im Raum 110 ergänzt oder gar ersetzt werden kann, wird im neuen Schuljahr erprobt. In jedem Fall ist eine Integration in den Bereich „Verkaufsgespräch“ geplant. Hier kann vor allem die Möglichkeit, Ergänzungs- und Alternativprodukte am Bildschirm zu zeigen, eine Bereicherung sein.

 

 

 

 

26.04.2017 Fortbildung:

Kosmetik für jugendliche Problemhaut und Sonnenschutz

 

Das Thema Kosmetik spielt bei den Pharmazeutisch – kaufmännischen Angestellten (PKA) eine große Rolle. Aus diesem Grund wurde Frau Hase von der Firma Louis Widmer eingeladen, um für unsere PKA der 10. Klassen eine interessante Fortbildung über die „Jugendliche Problemhaut“ und „Sonnenschutz“ zu gestalten. Frau Hase ist im Außendienst der Schweizer Firma tätig. Im Rahmen ihrer Tätigkeit führt sie auch für Mitarbeiter in den Apotheken Schulungen durch, denn die Produkte von Louis Widmer werden exklusiv nur über die Apotheken abgegeben. Nachdem Frau Hase die Schülerinnen und Schüler über den Hautaufbau sowie über die Entstehung unreiner Haut informiert hat, stellte sie die verschiedenen Produkte vor. Die angehenden PKA hatten die Möglichkeit alle Cremes, Salben und Sprays selbst zu testen. Dabei wurden all ihre Sinne wie Riechen, Sehen oder Fühlen miteinbezogen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Hase für die Gestaltung des interessanten und kurzweiligen Vortrags.

 

StRin Martina Roth

 

 

 

UV-Licht deckt Fehler auf!

 

In Zeiten multiresistenter Keime kommt einem verantwortungsvollen Umgang mit Hygiene-maßnahmen im medizinischen Bereich eine immer größere Bedeutung zu. Oft sind es die all-täglichen Routinetätigkeiten, die die Stolperfallen bilden.

Beispiel: Hygienische Händedesinfektion

Korrekt durchgeführt beinhaltet diese: Entnahme von ausreichend Desinfektionsmittel aus dem Spender mittels Ellenbogenbetätigung, gleichmäßiges und intensives Verteilen auf den gesamten Hand- und Fingerarealen, einschließlich Nagelfalz und Handgelenk. Und das für mindestens 30 Sekunden.

Soweit die Theorie. Im hektischen Praxisalltag können da schon Stellen unbenetzt bleiben und das bedeutet evtl. Risiko für die Übertragung von Keimen. Nun hat man subjektiv empfunden oft das Gefühl einer vollständigen erfolgreichen Händedesinfektion, doch ein in der Abteilung neu angeschafftes Gerät bringt den (Miss-)Erfolg ans Licht – genau genommen ans UV-Licht.

Seit diesem Schuljahr wird in der Abteilung Gesundheit bei den MFAs das“ Enttarnungsgerät“ eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler praktizieren im Fach Behandlungsassistenz / Labor die hygienische Händedesinfektion mit einem entsprechenden Mittel, welches fluoreszierend wirkt.

Unter der UV – Lampe wird sichtbar, welche Stellen zu wenig berücksichtigt oder ob die Hände vollständig desinfiziert wurden.

Für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse bedeutet dies meist ein erstaunliches Aha- Erlebnis, zeigt sich doch, wie trotz sorgfältigen Arbeitens noch Lücken in der Hände-Desinfektion bleiben können.

(Andrea Brunner, Barbara Steinhauser)

 

 

 

Verabschiedung MFA 2016



Zeitungsartikel
Verabschiedung MFA 12a
Verabschiedung MFA 12b

 

 

 

Verabschiedung PKA 2016



Zeitungsartikel Verabschiedung PKA 2016
Verabschiedung PKA 12a und 12b 2016

 

 

 

 

27.07.2016 Verabschiedung der Zahnmedizinischen Fachangestellten



Zahnmedizinische Fachangestellte als „Strippenzieher“ einer erfolgreichen Praxis

 

Am 27.07.2016 erhielten 158 Schüler und Schülerinnen der Berufsschulen Weiden, Regensburg, Cham, Amberg und Neumarkt im Weißen Saal des Prüfeninger Schlossgartens den Lohn ihres Fleißes. Nach einem ausgiebigen letzten Plausch mit den ehemaligen Schulkameradinnen und -kameraden bei Kaffee und Kuchen konnten die Absolventen nun die lang ersehnten Urkunden feierlich in Empfang nehmen.

 

Dr. Ingo Lang, 2. Vorsitzender des ZBV, entließ die frisch gebackenen Zahnmedizinischen Fachangestellten in die berufliche Zukunft mit dem Auftrag, den Zahnarztbesuch für die Patienten so angenehm wie möglich zu machen und verwies darauf, dass sich die Absolventen jetzt die Grundlage für den künftigen beruflichen Erfolg geschaffen haben und nun das lebenslange Lernen im Beruf beginne.

 

Frau Christine Pempsel, Vertreterin der Arbeitnehmer, hob die Bedeutung des Berufes mit folgendem Satz hervor: „Sie sind die “Strippenzieher“ eines erfolgreichen Ablaufs in der Zahnarztpraxis“. 

 

Die jeweiligen Schulbesten bekamen zusammen mit dem Zeugnis einen großen Blumenstrauß als Anerkennung ihrer besonderen Leistungen. Unsere Schülerin Doris Müller (im Bild die Dritte von links) durfte sich mit einem Gesamtergebnis von 91,83 Punkten in das Gruppenfoto der Schulbesten einreihen.

 

Das gesamte Lehrerteam gratuliert auf diesem Wege allen nochmals recht herzlich und wünscht den Zahnmedizinischen Fachangestellten, die in diesem Schuljahr unsere Schule verließen, alles Gute fürden weiteren Lebensweg!

 

OStRin Brigitte Fritsch, Teamkoordinatorin für ZFA

22.02.16 Tag der offenen Tür



PKA – ein breitgefächerter Beruf präsentiert sich

Am Montag, den 22. Februar war es wieder soweit: am Tag der offenen Tür präsentierten sich zahlreiche Berufsrichtungen, so auch die der Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten, PKA.

Schon die gezeigten Themen demonstrierten die Bandbreite dieses Berufes.

In aufwändiger Vorarbeit hatten die PKA der 10. Jahrgangsstufe eine Ausstellung zum Thema „Drogen“ sowie ein Quiz zur Drogenerkennung vorbereitet. Bei Drogen im pharmazeutischen Sinn handelt es sich – und das  mag manchen überraschen – im weitesten Sinne um getrocknete Pflanzenteile. So gesehen sind z.B. Kamillenblüten Drogen. Beispiele für solche Drogen, deren Anwendungsgebiete und  Inhaltsstoffe wurden auf Plakaten erklärt und konkrete Proben ausgestellt, die Besucher sensorisch erkennen sollten.

Das Thema Inhaltsstoffe von Pflanzendrogen wurde auch von einer unserer PKA-Klassen ganz konkret aufbereitet: Aus getrockneten Ringelblumen, Vaselinum und mit viel Spaß und Eifer stellten die Schülerinnen und Schüler viele kleine Töpfchen „Omas Ringelblumensalbe“ her, versehen mit einem Infoblatt zu Anwendungsmöglichkeiten.

Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag wurden diese bis auf die letzte Salbe verkauft.

Durch kreativ gestaltete Schaufenstermodelle wurde ein  ganz anderer Bereich der PKA-Ausbildung, das Marketing , veranschaulicht. Im Unterricht fertigten die Auszubildenden zu verschiedenen Themen wie „Sonnenschutz, Raucherentwöhnung, Zeckenschutz, Urlaubsapotheke“  kleine Schaufenster. Dies gehört auch im praktischen Arbeitsalltag zu den Aufgaben einer PKA. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, was manchen Schülerinnen sehr entgegenkommt.

Und dass der PKA-Beruf nicht nur etwas für Frauen ist, zeigt das Ergebnis des Drogen-Erkennungs-Quiz: Gewinner war am Tag der Offenen Tür ein männlicher Besucher!

Andrea Brunner, OStRin

22.02.16 Tag der offenen Tür



 Welche beruflichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten stehen Friseure- und Friseurinnen während und nach ihrer Ausbildung offen? Wie anspruchsvoll und kreativ ist der Friseurberuf? Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb und externen Partnern noch intensivieren?

Larissa Irle, die ihre Ausbildung in zwei Jahren durchläuft und anschließend ein Studium zur Maskenbildnerin absolvieren möchte, zeigte mit Hilfe einer Schautafel kompetent und im passenden, selbstgeschneiderten Outfit die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten auf.

Die Schülerinnen und Schüler der KFR 10b führten bei der Aktionsbühne den Besuchern mit viel Engagement bei der Gestaltung von Steckfrisuren und dazu passendem Make-up sowie beim Formen der Augenbrauen vor, wie kreativ und anspruchsvoll der Friseurberuf ist. Mutige durften auch selbst Hand anlegen. Hierfür eignete sich vor allem der neue Friseursalon, bei dem die Schülerinnen und Schüler der KFR 10a mit Rat und Tipps zur Seite standen.

Am Abend bestand noch die Möglichkeit, sich am runden Tisch mit allen Vertretern des Friseurhandwerks auszutauschen.

Ingrid Wolkersdorfer, FOLin

 

 

 




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17.01.2018Winter Abschlussprüfung
25.04.2018Zwischenprüfung

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Sommer Abschlussprüfung
05./06.07.2018Praktische Abschlussprüfung in Weiden
25.07.2018Abschlussfeier

MFA



13.12.2017Winter Abschlussprüfung
21.03.2018Zwischenprüfung
16.05.2018 Sommer Abschlussprüfung
12.12.2018Winter Abschlussprüfung
10.04.2019

Zwischenprüfung 

29.05.2019Sommer Abschlussprüfung
11.12.2019Winter Abschlussprüfung
01.04.2020Zwischenprüfung
27.05.2020Sommer Abschlussprüfung
16.12.2020Winter Abschlussprüfung

PKA



25.10.2018Zwischenprüfung
10.01.2019Winter Abschlussprüfung 
21.05.2019Sommer Abschlussprüfung
22.10.2019Zwischenprüfung 

Friseurin



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