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Informationsbesuch durch Ministerialdirigent Dr. Peter Müller



 

Am Donnerstag, 23. Juli 2009, besuchte der Leiter der Abteilung Volksschulen im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Ministerialdirigent Dr. Peter Müller in Begleitung der Herren Regierungsschuldirektor Walter Schütz und Regierungsschulrat Thomas Unger von der Regierung der Oberpfalz die Europa-Berufsschule Weiden.

 

Mdgt. Dr. Müller informierte sich vor allem über konkrete Initiativen und Maßnahmen zur Zusammenarbeit von Hauptschulen und Berufsschulen sowie der Förderung leistungsschwächerer Schüler.

 

Im Rahmen des laufenden Modellversuches Profil 21 hat hier die Europa-Berufsschule Weiden und die Pestalozzi-Hauptschule das Modell der "Kooperativen Wirtschaftsklasse" und Erkenntnisse aus zwei Schuljahren.

 

Nach Empfang mit Begrüßung durch Schüler der Berufsfachschule für Fremdsprachen und einem Einblick in den Berufsschulunterricht durch einen Gebäuderundgang wurden in der Bibliothek die Initiativen genauer vorgestellt. Am Informationsgespräch nahmen teil: neben Ministerialdirigent Dr. Müller und RSchD Walter Schütz sowie RSchR Thomas Unger von der Regierung der Oberpfalz, Schulamtsdirektor Engelbert Vollath, Rektor Roland Schwertsik, Schulleiter OStD Josef Weilhammer und sein Stellvertreter StD Thomas Neumann, Abteilungsleiter Handel OStR Achim Neupert, Lehrkräfte StR Robert Tietz, Alexander Scharl und OStR Franz Josef Gretsch sowie aus Schwandorf Werner Nagler (Beauftragter JoA).

 

Im Einzelnen ging es um:

  1. "Praxiszug zum Beruf" - Handwerksklasse in Schwandorf (vorgestellt durch Herrn Werner Nagler, BSZ Schwandorf)
  2. "Kooperative Wirtschaftsklasse" (Alexander Scharl und Robert Tietz, Pestalozzischule und Europa-Berufsschule Weiden); siehe auch Zeitungsbericht Der Neue Tag vom 24.07.2009.
  3. Kooperative Praxisklasse als Fortentwicklung zum Servicemechaniker (OStD Josef Weilhammer, Europa-Berufsschule Weiden): 14 Wo.-Std. Unterricht an der Hauptschule, 8 Wo.-Std. Unterricht an der Berufsschule (Kfz-Werkstatt) und 1 Tag Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb.
    Ergebnis: Hauptschulabschluss + Praktische, berufsvorbereitende Maßnahme (u.a. Roller mit Führerschein) + Vorbereitung auf die Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker (2 Jahre)

Der gemeinsame Gedankenaustausch beförderte nicht nur Ideen, sondern auch den Transfer der Projekte. Ministerialdirigent Dr. Müller merkte auf Nachfrage nach häufigen rechtlichen Hindernissen an, "Sie dürfen alles machen, was sinnvoll ist!"

 

Fotos: Helmut Meier und Michael Bäumler