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ERASMUS+ im Schuljahr 2018/19

 

Antragsstellung und Europass-Dokumente

 

Sprachen, interkulturelle Kompetenzen sowie internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils.

Diesem Anspruch wollen die Erasmus+ Programme (siehe dazu: http://www.erasmusplus.de) gerecht werden und unterstützen motivierend und finanziell die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum in Europa zu absolvieren.

 

Diese Praktika im europäischen Ausland eröffnen auch den SchülerInnen und Studierenden des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Weiden und seines Kooperationspartners, dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Wiesau bereits während der Ausbildung Einblicke in andere europäische Lebens- und Arbeitswelten.

Besonders für die SchülerInnen und Studierenden unserer Fremdsprachenschulen werden diese Auslandsangebote zur obligatorischen Möglichkeit, nicht nur ihre Sprach- und Sprechfertigkeit zu vertiefen, sondern sich auch mit den kulturellen Unterschieden der alltäglichen Begegnungen und differenzierten Ansprüchen der Arbeitswelten zu bereichern.

Aber auch den Auszubildenden im dualen System steht dieses Angebot zur Verfügung: So vermitteln die mindestens dreiwöchigen Erfahrungen mit Land, Leuten, Sprache und Berufspraktika einen besonderen Schliff für die berufliche und persönliche Zukunft.

Konkret sind die Ziele wie folgt beschrieben:

  • Kennenlernen nationaler Bildungssysteme
  • Sammeln von berufsspezifischen Erfahrungen im Ausland durch z.T. aktive Mitarbeit in der Praxis 
  • Erweiterung der Fach-, Sozial-, Methoden- sowie der Personalkompetenz
  • Kennenlernen unterschiedlicher Konzeptionen und Arbeitsweisen in der jeweiligen Profession
  • Entwicklung von Sprach- und Sprechkompetenz zur Bewältigung des täglichen Lebens
  • Vertiefung der Sprach- und Sprechkompetenz durch Aneignung und Erweiterung eines fachterminologischen Grundwortschatzes in der jeweiligen Sprache (Englisch, Französisch, Spanisch, Tschechisch) sowie Vertiefung der Alltagskommunikation
  • Interkulturelles Lernen (Toleranz, Empathie, Akzeptanz für andere Lebens-, Denk- und Vorgehensweisen)

 

Gemeinsam werden mit den Begünstigten die Fortbildungen bzw. Praktika im Ausland vorbereitet und nach der Rückkehr die Erfahrungen und Eindrücke reflektiert. Zusätzlich zur Organisation des Auslandspraktikums findet eine Begleitung durch KollegenInnen vor Ort statt. Jederzeit stehen somit Ansprechpartner bei Fragen oder Schwierigkeiten zur Verfügung.

 

Aufgrund neuer Anträge konnten - wie in den vorausgehenden Schuljahren - für die Schulen des Beruflichen Schulzentrums Weiden finanzielle Mittel aus dem ERASMUS + Programm der Nationalen Agentur in Bonn abgerufen werden, was verschiedene Fortbildungen für SchülerInnen und LehrerInnen ermöglichte.

Die Art der Antragsstellung ging dabei in zwei Richtungen, sowohl formell als auch geographisch. So koordiniert die Abteilung Metall unter Martin Krauß seit dem Schuljahr 2003/04 strategische Schulpartnerschaften an der Europa-Berufsschule Weiden im Rahmen der Programme COMENIUS und ERASMUS+. In den vergangenen Jahren entstand so mit Partnerschulen in Tschechien, der Slowakei, Polen, Kroatien, Slowenien, Rumänien und der Türkei ein Netzwerk in der beruflichen Bildung, das neben dem beteiligten KollegInnen vor allem Schülerinnen und Schüler der Metallabteilung begünstigt. Berichte dazu finden Sie im Jahresbericht unter den Beiträgen der Abteilung Metall.

 

Vorwiegend westeuropäisch orientiert sind die Fortbildungen bzw. Praktika um Koordinator Alois Pecher, der zusammen mit Georg Haydn und in Kooperation mit der Koordinatorin des Beruflichen Schulzentrum in Wiesau, Helena Pecher, auch dieses Jahr wieder erfolgreich Anträge für Finanzmittel stellen und damit für die nächsten zwei Schuljahre Fortbildungseinheiten in verschiedene Länder für rund 150 Schüler und 40 Lehrer sichern konnte. Die Partnereinrichtungen dieser Koordinatorengruppe findet man in Paris, London, Madrid, Granada, Prag, Pilsen, Spišská Nová Ves (CZ), Newry (Nordirland) und Belgrad. Dieses Schuljahr konnte mit Nordirland kein Austausch stattfinden, da aufgrund der unsicheren Lage im Zusammenhang mit der BREXIT-Diskussion der für März geplante Gegenbesuch aus Newry zurückgestellt werden musste.

 

Seit dem Austritt der Schweiz aus der EU werden Mobilitäten dorthin nicht mehr finanziert. Dennoch findet aufgrund der jahrelangen Partnerschaft unserer Bauabteilung mit dem Gewerblich-Industriellem Bildungszentrum Zug weiterhin ein Einzelaustausch von SchülerInnen statt. Thomas Neumann agiert hierbei federführend in der Begleitung und Abwicklung der Praktika.

 

Während des Aufenthalts werden die teilnehmenden SchülerInnen/Studierenden/Auszubildenden mit Präsentationen und Prüfungen konfrontiert, die auch von der Partnereinrichtung bewertet werden. Somit werden nach Ende des Aufenthalts die Begünstigten mit verschiedenen Zertifikaten belohnt. Vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt helfen die Europass-Dokumente erworbene Qualifikationen professionell darzustellen. Ein wichtiges Dokument, das inzwischen auch bei Bewerbungen eine ausschlaggebende Bedeutung hat, ist der Europass Mobilität, der für jeden erfolgreichen Teilnehmer ausgestellt wird.

 

Weitere mögliche Dokumente (www.europass-info.de) können je nach Auslandseinsatz zusätzlich erworben werden:

 

1. Europass Mobilität

Der Europass Mobilität dokumentiert Lernerfahrungen im europäischen Ausland. Nutzen für die Teilnehmenden: Bei einer Bewerbung stellt der Europass Mobilität die Auslandserfahrung heraus und vermittelt konkret, was der Teilnehmende als Person und fachlich im Ausland gelernt hat – ein echtes Plus am Arbeitsmarkt.

 

2. Der Europass Lebenslauf

Der Europass Lebenslauf wird online erstellt und kann als PDF auf dem eigenen PC abgespeichert werden. Er wurde von europäischen Experten entwickelt und wird ständig überarbeitet. Die Nutzer profitieren von einem klaren Aufbau und einem professionellen Layout, das ihnen einen guten Auftritt bei möglichen Arbeitgebern garantiert. Dabei ist das Dokument individuell anpassbar, um all die Qualifikationen abzubilden, die für die jeweilige Bewerbung wichtig sind.

Der Lebenslauf kann nach eigenen Wünschen formatiert werden. Damit ist die Bewerbung individuell anpassbar.

 

3. Der Europass Sprachenpass

Dieses Dokument fasst alle wichtigen Angaben zu den individuellen Sprachkenntnissen zusammen: Für welche Sprachen liegen Kenntnisse auf welchem Niveau vor und in welchem Rahmen wurden diese erworben? Anhand des europaweit einheitlichen Rasters zur Selbsteinschätzung können Teilnehmende ihre Kompetenzen in Bezug auf das Verstehen, Sprechen und Schreiben einer Fremdsprache in 6 Stufen (A1 – C2) einschätzen. Der Sprachenpass kann online ausgefüllt und auf dem eigenen PC gespeichert werden.

 

4. Europass Zeugniserläuterungen

Dabei handelt es sich um Erläuterungen zu einem beruflichen Abschluss. Betriebe oder Bildungseinrichtungen können sich dadurch ein besseres Bild von den länderspezifischen Standards in den einzelnen Ausbildungsberufen verschaffen. Derzeit liegen Zeugniserläuterungen auf Deutsch, Englisch und Französisch vor.

 

BSZ Weiden goes Europa

 

Dieses Schuljahr wurde für unsere SchülerInnen der Berufsfachschule für Fremdsprachenkorrespondenten bzw. die Studierenden der Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen je eine Fortbildung in Madrid, Paris, London und Pilsen/Prag organisiert:

 

Spanien / Madrid – International Formation Center und Außenhandelskammer

Die erste Fortbildungsmaßnahme in diesem Schuljahr für unsere Schüler der Fremdsprachenschule führte in die Hauptstadt Spaniens, nach Madrid. Der in Zusammenarbeit mit dem BSZ Wiesau organisierte und durchgeführte Auslandsaufenthalt konnte zudem durch eine Zertifizierung der deutsch-spanischen Außenhandelskammer eine zusätzliche Qualitätssteigerung erreichen.

Bereits seit mehreren Jahren bilden sich Schülerinnen und Schüler des BSZ Weiden und Wiesau im International Formation Center (IFC), einer Schulungseinrichtung der deutsch-spanischen Außenhandelskammer (AHK) in der Landeshauptstadt von Spanien fort. In Zusammenarbeit mit der AHK in Madrid ist bei diesen Spanienaufenthalten durch die Professionalität beider Partnerinstitute ein hoher Zugewinn an interkulturellen, fachlichen und sprachlichen Kompetenzen praktisch gewährleistet. Diesen Herbst konnten sich insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler unserer Fremdsprachenschulen in Weiden, der BFS Hotel und Tourismus (HoT) Wiesau und der Fremdsprachenschule Inlingua aus Ingolstadt die in Madrid erworben Fähigkeiten durch Zertifikate des IFC bzw. der AHK Madrid und der Nationalen Agentur in Bonn zertifizieren lassen.

Der diesjährige Auslandsaufenthalt fand vom 12. Oktober bis 2. November 2018 statt. Neben einer speziellen sprachlichen Schulung für kaufmännisches Spanisch, einer Einführung in spanischer Geschichte und den damit verbundenen kulturellen Aspekten beschäftigte man sich mit dem Finanz- und politischem System, sowie mit spanischem Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Kommunikationstechniken oder Themen wie Emotionale Intelligenz, Konfliktlösung und Manager Skills rundeten die Fortbildungsinhalte ab. Natürlich gab es auch interessante Exkursionen zu Unternehmen und nicht zu vergessen das breite Sightseeing-Angebot, das vom Zentrum Madrids bis nach Toledo reichte und vorwiegend am Abend oder am Wochenende stattfand. Mit einer mündlichen und schriftlichen Prüfung wurden die Lernerfolge bestätigt und zertifiziert.

 

Besuch aus Madrid

Im Frühjahr stattete Herr Bell, der Leiter des IFC, dem BSZ Weiden und unserem Kooperationspartner, dem BSZ Wiesau, einen Besuch ab, um den Schülern beider Schulen die Metropole Madrid und das Fortbildungsangebot des IFC näher zu bringen. Durch einen äußerst interessanten und anschaulichen Vortrag fanden sich schnell weitere Interessenten für das abwechslungsreiche, praxisorientierte Fortbildungsprogramm in Spanien im nächsten Herbst.

 

Frankreich / Paris – Deutsch-Französische Außenhandelskammer (AHK) in Paris

Zum wiederholtem Mal konnte den französisch sprechenden Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Fremdsprachenkorrespondenten Weiden eine dreiwöchige Fortbildung in Paris an der Deutsch-Französische Außenhandelskammer (AHK) in Paris ermöglicht werden.

Organisiert durch das französische Partnerinstitut fand täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit theoretischen und praktischen Inhalten statt. Zunächst wurde über zahlreiche landesspezifische Hintergrundinformationen zu Business Korrespondenz, Arbeitsabläufen in französischen Unternehmen, Verhaltensweisen im Berufsalltag oder über Denkweisen französischer Geschäftspartner informiert. Ergänzend fanden praktische Übungen und Projekte wie beispielsweise das Führen von Telefon- oder Verkaufsgesprächen, Fallstudien zu verschiedenen Themen und die Einübung in französische Geschäftspraktiken statt. Exkursionen in das neue moderne Wirtschaftsviertel La Defense und zu ansässigen Unternehmen veranschaulichten die neu erlernten Skills zusätzlich. Inhalte zum Bereich Destinationskunde wie das (Aus)Bildungs-, Sozialversicherungs- oder Regierungssystem in Frankreich oder Informationen zu französischer Geschichte, Politik und Kultur rundeten den Stundenplan ab, wobei sich durch die interaktive Gestaltung des Fortbildungsprogramms Sprach- und Sprechvermögen automatisch erweiterten.

Im Rahmen interkultureller Alltagskompetenzen kam auch das Sightseeing- und Freizeitprogramm der Schülerinnen und Schüler nicht zu kurz. Vor allem am Wochenende hatte man ausgiebig Zeit das Pariser Leben kennen zu lernen und das französische Lebensgefühl auszukosten. Glücklicherweise war die Schülergruppe während der Woche vor dem Brand in der Pariser Kathedrale „Notre Dame“. So konnten sie sich von der Pracht dieses französischen Nationalsymbols noch beeindrucken lassen.

Als Anerkennung für die in Paris mit einer Abschlussprüfung bestätigten Kompetenzen wurde den SchülerInnen im Rahmen einer Feierstunde ein Zertifikat der AHK Paris überreicht. Dieses Dokument sowie der Europass Mobilität werden sich sicherlich förderlich auf spätere Bewerbungen im internationalen Bereich auswirken.

 

 

Weiden – Paris – Weiden oder: Zwölf junge Oberpfälzer in der Stadt der Lichter

Am Samstag, den 06.04.2019, um 10:15 Uhr ging unsere Bahnreise nach Paris in Weiden los.
Müde, aber auch aufgeregt, was uns, d.h. 10 Schüler/innen der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe in Weiden und 2 weitere Schüler/innen der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement in Wiesau, in den folgenden drei Wochen erwarten würde, machten wir es uns in der 1. Klasse der DB bequem. Trotz zweimaligem Umsteigen in Nürnberg und Stuttgart war die Fahrt entspannt. Um 18:15 Uhr kamen wir glücklich und etwas müde am Gare de l’Est in Paris an. Dort trennten sich vorerst unsere Wege, weil wir teils allein, teils zu zweit in verschiedenen Gastfamilien untergebracht waren.

Der Sonntag diente einer ersten Orientierung in der französischen Hauptstadt unter der Leitung des Organisators der ERASMUS-Maßnahme, Alois Pecher, der uns die wichtigsten Orientierungspunkte zeigte.

Französisch lernen in der AHK

Am Montag, den 8. April machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Deutsch-Französischen Außenhandelskammer (AHK) in der rue Balard an der Seine. Nach einem freundlichen Empfang gab es zunächst eine Vorstellungsrunde zwischen uns Schülern und den Referenten, welche uns für die darauffolgenden drei Wochen begleiten sollten. Die abgehaltenen Seminare deckten die verschiedensten Themenbereiche ab, von französischer Sprache über Politik und Geschichte bis hin zur wirtschaftlichen Situation in Frankreich. Zur Abwechslung gab es einmal in der Woche eine gemeinsame Exkursion.

 

Unsere wesentliche Aufgabe bestand jedoch darin, eine Firmenpräsentation zu erarbeiten und am Ende des Aufenthalts vorzustellen, sowie unsere gewonnenen Kenntnisse in einer separaten schriftlichen Prüfung nachzuweisen. Schließlich erwartete uns die Anerkennung unserer Fortbildung in Form eines Zertifikats, auf dem auch die von jedem Schüler individuell erzielte Punkteleistung festgehalten wurde. Zur Präsentation hat uns auch unsere Lehrkraft Frau Fuhrmann besucht, wo sie sich der deutsch-französischen „Jury“ anschloss.

 

Interessante Exkursionen

Am ersten Freitag durften wir zusammen mit den drei Praktikantinnen der AHK den Montmartre besuchen. Gemeinsam machten wir uns von der AHK aus auf den Weg in das bekannte Künstlerviertel. Dort angekommen, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles wirkte ganz anders als im Zentrum von Paris!

Am Freitag der zweiten Woche besichtigten wir „Station F“, ein Gründerzentrum für Startups. Bei den Startups dreht sich alles um meist junge Menschen, die mit einer neuen Idee ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Besonders interessant fanden wir das Restaurant. In einer großen Halle hatten wir die Wahl zwischen vielen verschiedenen kleinen Restaurants. Das Beste daran war die kreative Einrichtung: die Restaurants waren in alten Eisenbahnwaggons untergebracht.

Am Donnerstag der letzten Woche in Paris hatten wir Gelegenheit, die Firma „Jobteaser“ näher kennenzulernen. Sie bringt auf einer Internetplattform Universitäten, Studenten und Firmen aus Frankreich und anderen Ländern zusammen. Studenten haben somit die Möglichkeit, ohne Probleme ein Praktikum oder eine Arbeitsstelle in ihrer Heimat oder im Ausland zu finden. Dies war für uns sehr interessant, weil sich einige aus unserer Gruppe sicherlich auch vorstellen können, in Zukunft ins Ausland zu gehen und dort zu arbeiten.

 

Freiheit = Freizeit!

Natürlich blieb während unseres Aufenthalts in Paris auch Zeit, die Stadt nach unseren Interessen zu erkunden. Nach dem Unterricht zögerten wir nicht, in die Métro einzusteigen, um diverse Sehenswürdigkeiten unter die Lupe zu nehmen. Zum Beispiel verbrachten wir einen ereignisreichen Tag im Disneyland mit spannenden Attraktionen oder wir besuchten die historischen Katakomben. Ein besonderes Spektakel war der Eiffelturm bei Nacht, der uns mit seiner blinkenden Fassade verzauberte. Natürlich nutzten wir auch die Möglichkeit, uns kulturell weiterzubilden. Im Louvre hatten wir die einmalige Gelegenheit, die Mona Lisa zu betrachten. Ebenso gab das Musée d’Orsay einen Einblick in die Kunst von Van Gogh und Co. Zur Entspannung besuchten wir den botanischen Garten „Parc Floral de Paris“ mit seiner bunten Flora und Fauna.

 

„Au revoir, Paris!“

Nach drei aufregenden Wochen in Paris traten wir am Samstag, den 27.04.2019, traurig die Heimreise an. Um 11 Uhr verließ der TGV den Gare de l’Est in Richtung Stuttgart. Durch eine Fahrplanänderung blieben uns in München leider nur fünf Minuten Umsteigezeit: aber durch unsere tolle Teamarbeit haben wir diese Situation gut gemeistert. Trotz der wunderschönen Zeit in der Stadt der Liebe waren wir aber auch glücklich, wieder in der Heimat anzukommen.

(Bericht: Philipp, Elisabetta, Leandro, Thea, Michelle, Theresa, Thomas, Melina, Meike und Sarah – Weiden, BFSF1)

 

 

Weiden – Paris – Weiden

ou: douze jeunes gens du Haut-Palatinat dans la ville des lumières

 

Samedi, le 6 avril 2019, à 10h15, notre voyage en train à Paris a commencé à Weiden.
Fatigués, mais aussi excités, parce qu’on ne savait pas ce qui allait nous attendre au cours des trois semaines à venir, nous avons pris nos sièges confortables en première classe. Nous, ce sont 10 élèves du lycée professionnel pour les langues étrangères de Weiden et 2 autres élèves du lycée professionnel de l’hôtellerie et de la gestion du tourisme de Wiesau. Malgré les deux changements de train à Nuremberg et à Stuttgart, le voyage était agréable. À 18h15, nous sommes arrivés à Paris-Est, heureux, mais un peu fatigués. Là, nous nous sommes séparés pour l’instant, parce que nous étions logés seul ou à deux dans des familles d’accueil différentes.

Le dimanche servait à s’orienter dans la capitale de la France. L’organisateur de ce programme ERASMUS, M. Alois Pecher, s’était chargé de nous montrer les repères les plus importants.

 

Apprendre le français à la CFACI

Le lundi, 8 avril, nous sommes allés ensemble à la Chambre Franco-Allemande de Commerce et d’Industrie, rue Balard, près de la Seine. Après un accueil aimable, les élèves et les enseignants qui nous ont accompagné pendant les trois semaines se sont présentés.

Les cours traitaient de sujets diversifiés tels que la langue française, la politique et l’histoire nationale et aussi la situation économique de la France. Pour changer de décor, on nous a proposé des excursions communes une fois par semaine.

L’objectif principal des étudiants consistait cependant en la préparation d’une présentation d’entreprise prévue pour la fin de notre séjour. En plus, il fallait prouver nos compétences acquises en passant un examen écrit. À la fin, nous avons reçu notre gratification, un certificat officiel en français et en allemand qui nous sera certainement très utile plus tard. Par ailleurs, notre enseignante Mme Fuhrmann est venue nous voir pour nos présentations où elle s’est jointe au jury franco-allemand.

 

Des excursions intéressantes

Le premier vendredi, nous avons pu visiter Montmartre en compagnie des trois stagiaires de la CFACI. En partant de rue Balard, nous nous sommes rendus au célèbre quartier des artistes. Que nous étions étonnés de nous retrouver dans une ambiance tellement différente de celle du centre de Paris !

Le vendredi de la deuxième semaine, nous avons visité « Station F », un incubateur d’entreprises en démarrage. Dans une entreprise en démarrage (« startup ») tout tourne autour de jeunes gens qui souhaitent créer leur propre entreprise avec une nouvelle idée. Ce qui nous a surtout intéressés, c’est le restaurant. Dans un grand hall, nous avons eu le choix d’entrer dans un grand nombre de petits restaurants. Le meilleur, c’était l’installation créative : les restaurants étaient installés dans des anciens wagons de chemin de fer.

Pendant la dernière semaine à Paris, nous avons eu l’occasion de visiter l’entreprise « Jobteaser ». Elle rassemble sur une plate-forme internet universités, étudiants et entreprises français et étrangers. Ainsi, les étudiants ont la possibilité de trouver un stage ou un travail dans leur pays ou à l’étranger sans problèmes. C’était très intéressant pour nous, car certains de notre groupe aimeraient certainement un jour aller à l’étranger pour y travailler.

 

Liberté = loisirs !

Pendant notre séjour à Paris, nous avons bien sûr aussi eu beaucoup de temps pour découvrir la ville selon nos intérêts. Après les cours, nous n’avons pas hésité à prendre le métro pour visiter les différentes curiosités de Paris. Par exemple, nous avons passé une journée extraordinaire à Disneyland Paris avec ses attractions excitantes ou nous avons visité les catacombes historiques. Un spectacle exceptionnel était de voir la Tour Eiffel la nuit – sa façade illuminée brillante nous a enchantés !

 

Évidemment, nous avons aussi profité de la possibilité de nous instruire culturellement. Au Louvre, nous avons eu l’occasion unique de regarder la Joconde. Le Musée d’Orsay nous a également donné un aperçu de l’art de Van Gogh et Cie. Pour nous détendre, nous avons visité le jardin botanique « Parc Floral de Paris » avec sa faune et sa flore colorées.

 

« Au revoir, Paris!  »

Tristes, nous avons commencé notre voyage de retour samedi, le 27 avril, après trois semaines excitantes à Paris. À 11 heures le TGV a quitté la Gare de l’Est en direction de Stuttgart. À cause d’un changement d’horaires, il nous restait seulement 5 minutes pour changer de train à Munich, mais grâce à notre merveilleux travail d’équipe, nous avons bien maîtrisé cette situation. Malgré les moments superbes passés dans la ville de l’amour, nous étions aussi très contents de nous retrouver chez nous.

(Écrit par : Philipp, Elisabetta, Leandro, Thea, Michelle, Theresa, Thomas, Melina, Meike und Sarah – BFSF1)

 

Beeindruckend: 20 von 20 Punkten für Thomas Prüfling!

Ein besonderes Lob erhielt unser Schüler der BFSF1, Thomas Prüfling, für seine hervorragenden Leistungen im Rahmen der Fortbildung bei der AHK Paris. Noch nie zuvor hatte es ein Schüler bei einer dieser Fortbildungsmaßnahmen geschafft, sowohl in der schriftlichen Prüfung als auch in der mündlichen Präsentation einer Firma die französische Bestnote 20 von 20 zu erhalten. Die AHK veranstaltet seit vielen Jahren solche Fortbildungen mit jungen Leuten aus ganz Deutschland. Immer in der Jury: Christian Brandt, Dozent an der AHK, der sich nach Thomas‘ Präsentation der Firma Opel ganz begeistert zeigte: „20 sur 20, c’est plus que mérité!“ („20 von 20, das ist mehr als verdient!“). Wir gratulieren Thomas sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Daniela Fuhrmann

 

Schülerbeiträge 2 und 3:

 

Praktikumsbericht von Franziska Wilholm, BFH 11a, BSZ Wiesau

Ich habe vom 06.04.2019 bis 27.04.2019 in Paris an einer Fortbildungsreise teilgenommen. In der Regel hatten wir von Montag bis Freitag täglich Unterricht, meistens bis ca. 15:00 Uhr in der AHK. Der Unterricht bestand hauptsächlich aus verschiedenen Vorträgen, beispielsweise über die französische Wirtschaft. Außerdem lernten wir landestypisch Beschwerdebriefe zu formulieren, geschäftliche Telefonate zu führen, und weitere geschäftliche Nützlichkeiten. Am Ende der drei Wochen absolvierten wir einen schriftlichen Test und wurden zusätzlich durch eine mündliche Präsentation geprüft, die wir im Laufe der Wochen erstellt hatten. Auch Besichtigungen und Ausflüge waren in der Schulzeit enthalten. Besonders die Besichtigung der Station F mit verschiedenen Start-ups war für mich persönlich sehr interessant, da man unterschiedliche Einblicke in das Thema Start-ups bekommen konnte.

Unsere Freizeit konnten wir selber gestalten. Dazu trafen wir uns oft mit Anderen aus der Gruppe und besichtigten unter anderem die Katakomben, den Eiffelturm, verschiedenen Parks, das Fußballstadion, erkundigten so manche Gegenden außerhalb von Paris und vieles mehr. Unsere Abende verbrachten wir des Öfteren am Trocadero oder besuchten typische Bars und erkundeten das Nachtleben.

Zusammen mit einem Schulkollegen lebte ich in einer Gastfamilie und hatte eine ältere Dame zur Gastmutter. Da diese sehr entspannt war, kamen wir super mit ihr zurecht. Falls etwas nicht gepasst hätte, wären außerdem genügend Ansprechpartner zur Verfügung gestanden. Minderjährige TeilnehmerInnen mussten sich ansonsten mit den Gasteltern einigen, wie lange sie abends wegbleiben durfte.

Durch die Unterbringung in einer Gastfamilie konnten wir recht günstig in Paris leben. In der Unterkunft war Frühstück inklusive, außerdem wurden wir dreimal in der Woche mit Abendessen verpflegt. Für die restlichen Tage konnte man sich problemlos selbst um die Verpflegung kümmern, da unsere Wohnlage sehr zentral lag und sich somit einige kleinere Supermärkte und Restaurants in der Nähe befanden. Natürlich ist die Finanzierung des Alltags in der Metropole Paris etwas teurer, weshalb man mit gewissen Ausgaben planen und etwas zusätzliches Budget einberechnen sollte. Allerdings findet man in relativer kurzer Zeit „Insider- Angebote“ und günstigere Ecken.

Auch an die Pariser Infrastruktur gewöhnten wir uns gut. Wöchentlich besorgten wir uns Metro Tickets und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit fanden wir uns viel schneller als wir dachten super zurecht.

Durch die vielen schönen und lehrreichen Erlebnisse kann ich diese Reise wirklich nur empfehlen. Man lernt so vieles dazu und genießt einfach die Zeit in Paris - ich würde sofort wieder zurück. Selbst falls es Schwierigkeiten mit der Gastfamilie gegeben hätte oder andere Probleme aufgetaucht wären, hatte ich das Gefühl, das im Normalfall alles schnell geregelt wird, sodass man eine schöne unbeschwerte Zeit verbringen konnte.

 

 

Praktikumsbericht von Marvin Prößl, BFH 11a, BSZ Wiesau

 

Am Samstag den 6. April fuhren wir bis zum 27. April für drei Wochen nach Paris. Dort war ich gemeinsam mit meiner Klassenkameradin Franziska bei einer Gastmutter untergebracht, welche ein Apartment im 15. Arrondissement hatte.

 

Außer am Wochenende besuchten wir täglich von 9:00 Uhr bis um 15:00 Uhr in der AHK Unterricht. Danach hatten wir immer noch eine Stunde Zeit unsere Präsentation vorzubereiten, die wir am Ende des Aufenthalts vorstellen mussten. In der Schule kamen jeden Tag unterschiedliche Lehrer zu uns und unterrichteten uns in verschiedenen Fächer zum Thema Frankreich und dem Handel zwischen Frankreich und Deutschland. Außerdem wurde uns erklärt, wie unterschiedlich sich das Schul- und Ausbildungssystem in Frankreich im Vergleich zu dem in Deutschland gestaltet. Auch über die französische Politik und andere interkulturelle Landesspezifitäten durften wir so einiges erfahren.

 

Nach der Schule hatten wir Freizeit, die wir so verbringen konnten, wie wir es mochten. Dabei erkundete ich oft zusammen mit anderen aus der Klasse die verschiedenen Viertel von Paris zu Fuß. Des Öfteren kauften wir dabei in den Shoppingmallen, die in Paris zahlreich vorhanden sind ein. Sehr gerne sind wir aber auch zum Ausruhen abends in den Trocadero Park gegangen, um uns den beleuchteten Eiffel Turm anzuschauen und um den Leuten, die dort oft gesungen haben zuzuhören. Bei all diesen gemeinsamen Aktivitäten konnte ich in den drei Wochen viele neue Freundschaften mit anderen TeilnehmerInnen aus der Gruppe schließen.

 

Viel zu schnell mussten wir leider wieder heimfahren, wozu wir uns um 10:30 Uhr in Paris am Bahnhof ,,Gare de l’Est” trafen, von wo aus wir dann mit dem TGV wieder in Richtung Bayern aufbrachen.

Wieder im BSZ Wiesau angekommen, konnte uns von Schulleiter Dr. Eckstein ein Zertifikat der AHK Paris überreicht werden, dass uns bei künftigen Bewerbungen bestimmt nützlich sein wird

 

 

Schülerfortbildung am College of Central London

 

Parallel zu der Gruppe nach Paris reiste vom 5. bis 26. April eine weitere Gruppe der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe in die Wirtschaftsmetropole London.

 

Im Gegensatz zur „Pariser Gruppe“, die sich in ihrer Ausbildung mit zwei ersten Fremdsprachen, nämlich Englisch und Französisch, befasst, handelte es sich um den anderen Teil der gleichen Klasse des 1. Ausbildungsjahres der Fremdsprachenschule. An Stelle von Französisch lernt diese Gruppe als zweite Fremdsprache Spanisch.

 

Für alle drei Sprachen wird innerhalb der beiden Schuljahre eine Fortbildung oder ein Praktikum im jeweiligen Land angeboten. Damit die gemischte Klasse gleichzeitig ins Ausland reisen kann, ist für Oktober des 2. Schuljahres ein Wechsel geplant. D.h. die bereits fortgeschrittenen französisch sprechenden SchülerInnen mit dem Sprachlevel von mindestens A2/B1 fliegen nach London, während die SpanischschülerInnen nach dem ersten Jahr Spanischunterricht eine Vertiefung ihrer Sprache und dem dazugehörigen Fachwissen in Madrid erhalten.

 

Die gesamten Mobilitäten finden im Rahmen des ERASMUS+-Projektes „Wirtschaft und Handel im europäischen Sprachraum - Trinationale Wege der Berufsbildung“ statt. Unser Londoner Partner, das College of Central London (CCL), schult inzwischen seit neun Jahren Schüler der Fremdsprachenschulen und kaufmännische Auszubildende aus den Ausbildungsbereichen Banken, Büro- und Industriekaufleute. Dabei erhalten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, drei Wochen in London zu verbringen, um Leben und Arbeiten in dieser Metropole hautnah zu erfahren.

 

Die Auszubildenden absolvierten dazu einen Kurs in Sachen Business and Management. Erfolgreich bot das College eine fundierte Ausbildung und ein breit gefächertes Kursangebot für die Arbeit in einem englischsprachigen Umfeld. Neben einem hervorragenden Management ist es besonders Dozenten Raouf Nobeebux, der mit einschlägigen wissenschaftlichen und vor allem beruflichen Erfahrungen in pädagogisch angemessener Weise den Ausbildungsbedürfnissen seiner "Kunden" gerecht wurde zu verdanken, dass der London Aufenthalt ein voller Erfolg wurde.

 

Das College selbst steht in enger Verbindung mit einer Vielzahl von Ausbildungseinrichtungen und Institutionen der Wirtschaft und Politik in London. Dadurch ist es dem CCL möglich, die qualitativ hochwertigen Leistungen hinsichtlich der Ausbildung der Interessenten adäquat den Marktbedingungen anzupassen. Am Ende der Fortbildung eruierte das CCL via Fachreferaten den Ausbildungsfortschritt und stellte die dazugehörigen Zertifikate aus. 

Während der Fortbildung bewiesen die Auszubildenden nicht nur ihre Englischkenntnisse, sondern zeigten im Rahmen der Schlussbewertung auch, dass sie die Kompetenzen besitzen, die heutzutage von Arbeitnehmern gefordert werden: Motivation, Flexibilität, Offenheit für neue Herausforderungen.

Mehr und mehr legen Unternehmen unserer Region Wert auf eine Ausbildung unter internationalen Gesichtspunkten, da sie in einer globalisierten Welt zunehmend Geschäftsbeziehungen außerhalb Deutschlands aufbauen und pflegen. Die Erfahrungen, die die Projektteilnehmer während der gesamten Projektdauer sammelten, sollen einen Beitrag dazu leisten, um sie auf die Anforderungen der internationalen Geschäftswelt vorzubereiten.

 

 

 

London – Bericht einer Schülerin                                                   

Praktikumsbericht von Annalena Köllner, BSZ Wiesau

Auf einer dreiwöchigen fachlichen Fortbildung in London war dieses Schuljahr im April neben der Fremdsprachenschule Weiden auch die BFS Hotel und Tourismus bzw. für Gastgewerbe des BSZ Wiesau vertreten.

In Kooperation mit der BFS für Fremdsprachen Weiden reisten wir betreut durch ein ERASMUS plus Team des BSZ Wiesau und der BFS Weiden nach London, um am College of Central London möglichst viel Nützliches für unseren Beruf zu lernen. Unterrichtet wurden wir von Mr Raouf Nobeebux, der den dreiwöchigen Aufenthalt mit häufigen Projektaufträgen praxisnah und interessant gestaltete. So wurde oft in kleinere Untergruppen eingeteilt, in denen man sich verschiedene Projekte aussuchen konnte, die anschließend vor der ganzen Gruppe präsentiert wurden. Themen waren hier beispielsweise National History, Banking System oder Politics. Im College lernten wir von Raouf außerdem etwas über Business in Großbritannien, Bewerbungen und Bewerbungsgespräche, Destinationskunde „London“ und viele landestypische Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit Deutschland. Die vielen Präsentationen sorgten dabei für einen selbstverständlichen Einsatz und damit zudem für eine Verbesserung der englischen Sprache.

Nachdem wir anfangs von den Betreuern und Mr Nobeebux in das öffentliche Verkehrssystem wie Tube und Linksverkehr eingeführt wurden und London bei einer ersten geführten Sightseeing-Tour entdecken konnten, fanden wird uns schnell selbst zurecht, erkundeten viele Sehenswürdigkeiten und tauchten in das Leben der britischen Metropole ein. Bei einer Bootstour auf der Themse Richtung Docklands konnten wir beispielsweise vom Wasser aus die Aussicht auf das Parliament, das London Eye oder den Tower of London genießen und mit einer Exkursion nach Greenwich verbinden. Die Betreuer standen uns mit Insidertipps und Freizeitangeboten zur Seite.

Ein Pluspunkt war die Unterbringung in einer Gastfamilie, die uns half, unsere Englischkenntnisse zu verbessern und Einblicke in einen typischen englischen Alltag zu gewinnen.

Honoriert wurde der Aufenthalt in London neben zahlreicher unvergesslicher Erfahrungen, die wir machen durften, durch den Europass Mobilität und einem Zertifikat vom College of Central London, die uns von ERAMUS plus Koordinatorin Frau Pecher überreicht werden konnten.

Wir bedanken uns herzlich für die Mühe der LehrerInnen auf englischer und deutscher Seite sowie bei unseren Betrieben für die Unterstützung und die dreiwöchige Freistellung.

 

Lehrerfortbildung am College of Central London

Im Dezember dieses Schuljahres fand zum wiederholten Male eine englischsprachige Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer am College of Central London statt. Eine Woche lang setzen sich die Projektteilnehmer mit Themen aus dem Bereich Wirtschaft, Schul- bzw. Ausbildungssystem sowie Handel und Tourismus auseinander, um auf diese Weise eine Erweiterung ihres Fachwissens im Abgleich mit europäischen bzw. globalen Standards anzustreben. Diskutiert wurden zudem aktuelle Themen, wie der anstehende BREXIT und Englands Haltung zur Europäischen Union, um Bedeutung und Wert einer Mitgliedschaft in der EU zu verdeutlichen. Aufgrund einer Kooperation der beiden Berufsschulzentren Weiden und Wiesau in europäischen Angelegenheiten reiste man auch diesmal gemeinsam mit einer Gruppe von Lehrkräften beider Berufsschulzentren, was neben einer Kostenreduzierung bei den Kursgebühren auch die Kollegialität und fachliche Zusammenarbeit begünstigte. Während der Fortbildung schaffte es der Londoner Dozent Mr Raouf Nobeebux, die Teilnehmer mit seiner sehr gut zu verstehenden Unterrichtssprache aktiv ins Unterrichtsgeschehen einzubinden, sowie in die Eigenheiten der britischen Wirtschaft einzuführen und zusammen mit den Pädagogen eine unterrichtsdidaktische Umsetzung auszuarbeiten.

Neben der fachlichen und interkulturellen Kompetenzerweiterung bot die Weltmetropole London mit Sehenswürdigkeiten wie dem Tower of London, der Westminster Abbey oder dem Borough Market zahlreiche Attraktionen für die Kursteilnehmer. Besonders Lifestyle und Kulinarik motivierten zu höherer Kreativität und neuen Ideen im Berufs- und Alltagsleben. Einfach einmal über den Tellerrand hinausblicken: In London kein Problem! So taten sich so manchen Teilnehmern in Künstlervierteln wie Camden oder Shoreditch ganz neue Welten auf.

Das riesige, in einer Woche wohl kaum zu bewältigende kulturelle Angebot hatte für jeden etwas zu bieten. Pubszene, Musicals, Shopping, ein Schiffsausflug nach Greenwich, Gottesdienst in St. Paul‘s oder Westminster Abbey und die Aussicht vom höchsten Gebäude Europas, der Shard, verbunden mit der vorweihnachtlichen Stimmung in der gesamten Stadt sorgten dafür, dass wohl einige der Teilnehmer nicht zum letzten Mal dieses Reiseziel angesteuert haben.

Die langjährige Erfahrung der Organisatoren sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Fortbildung. Mit zahlreichen Insidertipps konnte die London-Fortbildung abgerundet und für die Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis gemacht werden.

Eine Fortsetzung dieses Trainings findet im Juli 2019 statt.

Helena Pecher (Team ERASMUS+, Wiesau)

 

Praktikum in Pilsen

 

Kurz vor Schuljahresende wurde in der Zeit vom 7. bis 20. Juli 2019 für die Studierenden der Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen ein zweiwöchiges Praktikum in Pilsen organisiert. Ein Teil der Gruppe konnte dabei an der Universität Pilsen im Rahmen der Sommerschule neben sprachlichen und fachlichen Elementen auch kulturelle Erfahrungen mit international anwesenden Jugendlichen machen. Auch im Juli der letzten drei Jahre fanden bereits für die Studierenden der Tschechischen Sprache ähnliche Fortbildungen statt. Berichte darüber finden Sie im Teil Fremdsprachenschulen/Fachakademie.