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Kein Alkohol im Straßenverkehr

In der Woche zwischen den Halbjahreszeugnissen und den Faschingsferien 2020 fand an der Europa-Berufsschule ein Projekt zur Verkehrssicherheit statt. Drei unserer IFK-Klassen nahmen daran teil. Die Schüler bekamen von Mitarbeitern des Bunds gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (B.A.D.S.) und des ADAC ausführliche Informationen zu Unfallstatistiken und Wirkungen von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit und konnten testen, wie sich unterschiedliche Mengen von Alkohol auf die Reaktionen des Körpers auswirken.

 

Der B.A.D.S. zeigte im ersten Teil des Vortrags durch authentisches Filmmaterial und aktuelle Statistiken, wie gefährlich es für die Person selbst aber auch für eigentlich Unbeteiligte sein kann, wenn er/sie nach dem Konsum von Alkohol am Straßenverkehr teilnimmt. Weiterhin bekamen die Schüler von Herrn Reithmeier bzw. Herrn Müller Informationen, wie sich der Alkohol im Körper verbreitet und wie langsam er wieder abbaut wird, welche Strafen sowohl Auto- als auch Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss zu erwarten haben, wenn sie erwischt  oder in einen Unfall verwickelt werden.
Im anschließenden praktischen Teil kam unter Anleitung von Herrn Losse der Fahrsimulator zum Einsatz. Es handelt sich um ein mobiles Gerät, das aus einem Autositz und Bedienelementen sowie einer dreigeteilten Bildschirmwand, durch die ein Gesichtsfeld von 180 Grad erzeugt wird, besteht. In Abhängigkeit  der Einstellung der Promille-Stärke von 0,5-1,6 Promille kann eine verlangsamte Reaktionszeit sowie eine Einschränkung des Gesichtsfelds simuliert werden. 6-7 Schüler pro Klasse durften jeweils ca. 10 Minuten zunächst normal und später unter simuliertem Alkoholeinfluss fahren und erhielten auf diese Weise einen realistischen Eindruck, wie sich ihre Fahrtauglichkeit unter Alkoholeinfluss nachteilig verändert. Nach der Fahrübung bekamen sie einen Ausdruck, auf dem alle Fahrfehler genau aufgelistet sind.

 

Auch in der Schulung vom ADAC wurde zunächst theoretisch auf die Gefahren des Alkohols verwiesen. Im praktischen Teil sollten die Schüler einem mit Linien vorgegebenem Parcours zu Fuß folgen. Deutlich erschwert wurde das durch Brillen, die einen Alkoholkonsum von 0,3-1,5 Promille vorspiegelten. Mit einer solchen Brille ist es ganz und gar nicht leicht, auf der schmalen weißen Linie zu balancieren, die aufgestellten Kegel auf der richtigen Seite zu umrunden und schließlich ein auf dem Boden liegendes Geldstück zu finden, aufzuheben und dem Leiter in die Hand zu geben. Für
die Zuschauer sah es z.T. schon lustig aus, doch wenn man selbst die Brille trägt, ist man geschockt, wie unbeholfen man sich bei der Umsetzung dieser normalerweise so simplen Aufgaben fühlt. Das war für viele Schüler ein außergewöhnliches Erlebnis, insbesondere für die Schüler, die bisher noch nie Alkohol getrunken hatten.


Abschließend bekamen die Schüler Material zum Nachlesen und Aufarbeiten dessen, was sie vielleicht nicht 100%ig verstanden haben. Darauf werden wir in den nächsten Deutsch-Stunden gezielt eingehen.

 

 

Auf Pfaden der Geschichte in Regensburg

 

Im Dezember 2019 fuhren die Klasse IFK v 10a und v 10b nach Regensburg, um das neue Museum des Hauses der Bayerischen Geschichte, eines der modernsten Ausstellungshäuser in Europa, zu besichtigen und die Stadt im vorweihnachtlichen Glanz zu erleben.

 

Seit 5. Juni 2019 lädt der Löwe, das symbolträchtige Wappentier aller Bayern, zum Besuch der neuen Kulturinstitution ein. Wir trafen ihn im17 Meter hohen Licht durchfluteten Foyer des Museums.
Da schon vier andere Klassen im Foyer darauf warteten, das Museum zu erkunden, gingen wir zunächst in das 360-Grad-Panorama mit dem Thema „Was vorher geschah“. Nach dem 25minütigen Film ging es über die Rolltreppe hinauf in die Dauerausstellung, die auf über 2.500 m² mit über 1000 Exponaten den Aufstieg Bayerns vom Königreich zum Hightech-Land erzählt.
Durch die Präsentationsweise, die einem Labyrinth ähnelt und immer wieder rechts und links die Möglichkeit bietet, abzubiegen und in eine Zeit einzutreten, war es erstaunlich ruhig. Von den ca. 80 Schülern der anderen Klassen, war kaum etwas zu sehen.


Da wir keine Führung gebucht hatten, konnten unsere Schüler sich in den Räumen frei bewegen und das, was sie interessiert, intensiver anschauen. Besonders beliebt waren die Bereiche, in denen sie etwas anfassen, verändern oder multimedial testen konnten.
Einige Schüler besuchten anschließend noch die Wechselausstellung „Hun­dert Schätze aus tausend Jahren“, in der herausragende geschichtliche Exponate aus ganz Europa vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart zu bestaunen waren.
Für Klassen ist der Besuch des Museums frei und das Haus der Geschichte bietet zusätzlich eine anteilige Fahrkostenerstattung für bayerische Schulklassen, herzlichen Dank dafür.

 

Nach einem kurzen Spaziergang vorbei am Porta Pretoria und mit einem Abstecher durch den Salzstadl und auf die Steinerne Brücke besuchten die beiden Klassen den weltberühmten Regensburger Dom.
Nach den vielen Informationen war es dann höchste Zeit für eine Stärkung. Die meisten fanden auf dem Weihnachtsmarkt etwas Leckeres, andere bevorzugten einen Döner oder Hamburger. Zum Glück bietet Regensburg auch kulinarisch eine große Vielfalt.
Gestärkt und voller neuer Eindrücke ging´s dann zurück zum Bus.