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Berufliches Schulzentrum feiert Europatag 2018
"Europa-Berufsschule" und 10 Jahre Europaurkunde

 

Zehn Jahre ist es bereits her, als wir vom damaligen Bayerischen Europaminister und jetzigen Ministerpräsidenten Markus Söder die erste Europaurkunde als berufliche Schule in der Oberpfalz erhalten haben.

 

Bereits zuvor hat sich die Berufsschule stark für den Europagedanken engagiert und durch den Einsatz des ehemaligen Schulleiter OStD a.D. Heribert Mohr auch den Beinamen "Europa-Berufsschule" zugesprochen bekommen.

 

Einleitend begrüßte StD Michael Bäumler mit der Bemerkung, dass "Europa im schulischen Kontext betrachtet, keine reine Addition der einzelnen Staaten sein kann, sondern viel mehr darstellt." Er hatte im Vorfeld als Projektleiter die wesentlichen Teile des Programms organisiert und moderierte den Ablauf.

 

Schulleiter OStD Josef Weilhammer begrüßte die Ehrengäste und anwesenden Schüler, Lehrkräfte und weitere Teilnehmer aus der Öffentlichkeit. "Europa ist ein einzigartiges Friedensprojekt.“, so der Schulleiter.

 

Als Ehrengäste konnte man die beiden regionalen Europaabgeordneten MdEP Albert Deß und MdEP Ismail Ertug gewinnen.

Natürlich wurde nicht nur die Einheit Europas gewürdigt, sondern es sollte auch wieder einmal Bilanz gezogen werden, welche umfangreichen schulischen Initiativen am Schulzentrum in den letzten Schuljahren gelaufen sind. Dies war auch eine Wertschätzung für alle beteiligten Schüler und Lehrkräfte sowie Projektbeteiligte im In- und Ausland, zugleich auch eine Werbung für neue Schüler, welche mit ihren Klassen die Veranstaltung in der Aula verfolgten.

Die beiden Europaabgeordneten sowie der stellvertretende Bezirkstagsvizepräsident (auch in Vertretung des Oberbürgermeisters) Lothar Höher zollten der Schule Respekt.

 

Albert Deß, MdEP, sagte: "Ich zähle zu der ersten Generation in Deutschland, die ihren 70. Geburtstag feiern durfte ohne,
dass im Leben gegen den Nachbarn gekämpft wurde." "Um Europa beneidet uns die ganze Welt."

Sein Kollege Ismail Ertug, MdEP, sagte: "Es ist ein Geschenk, in Europa leben zu dürfen." Er meinte damit auch die grundgesetzlichen Freiheitsrechte, wie Meinungsfreiheit, was andererorts keine Selbstverständlichkeit sei.

Bürgermeister Lothar Höher, appelierte an die Schüler, den Frieden in Europa nicht für selbstverständlich anzusehen.

Besondere Videogrußbotschaften zum Europatag sendeten auch Staatsminister für Digitales, Medien und Europa, Georg Eisenreich, MdL, sowie der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) Bertram Brossardt.

 

Im Anschluss wurde in einer Podiumsdiskussion mit Moderator Michael Bäumler das Thema Europa vertieft.

Hierzu wurden auch Schülerfragen aus dem Auditorium aufgegriffen. Es ging um Themen Brexit, Flüchtlingskrise, Umweltschutz, Dieselfahrverbot, Digitalisierung, Besteuerung internationaler Konzerne und Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.

 

"Durch Auslandsaufenthalte wird man offener und flexibler“, auch die ehemalige Schülerin Adriane Hirsch. Sie war durch die Schule in London, Paris und Granada.Weitere Schüler stellten ihre wertvollen und lehrreichen Erkenntnisse durch Präentationen vor.