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Schuljahr 2017/18



Gertrud Späth, AOK
Richard Neumann, AOK

Seit dem Erscheinen des letzten Jahresberichts sorgten zahlreiche politische Ereignisse für Aufklärungs- und Diskussionsbedarf. Das Gesamtkonzept „Politische Bildung“ vom ISB galt es außerdem zu multiplizieren. Entsprechend vielfältig gestalteten sich die Veranstaltungen, die an unserer Schule mit einem sozialkundlichen Bezug stattfanden.


Neues Pflegestärkungsgesetz: Dozenten der AOK informieren


Im Rahmen einer Sozialkundekonferenz im Juni 2016 stellte uns Gertrud Späth von der AOK das neue Pflegestärkungsgesetz vor. Der Gesetzgeber führte neue Pflegegrade ein, die die Selbstständigkeit sowie die körperlichen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen der zu Pflegenden als Kriterium der Einstufung heranziehen. Der zu zahlende Eigenanteil in Pflegeeinrichtungen ist dabei unabhängig vom Pflegegrad gleich hoch.


Richard Neumann, ebenfalls von der AOK, erläuterte uns Hintergründe der Funktionsweise des Gesundheitsfonds und die Refinanzierung der Krankenversicherung. Auch der Mutterschutz und das Mutterschaftsgeld wurden uns detailliert und fachkundig dargelegt.

MdEP Ismail Ertug
MdEP Ismail Ertug, Europapassinhaber

MdEP Ismail Ertug: „Wozu ist die Europäische Union gut?“


Im Juni besuchte MdEP Ismail Ertug das Berufliche Schulzentrum. Das Thema seines Vortrags und der anschließenden Diskussion war ein sehr europäisches: „Wozu ist die Europäische Union gut?“


Der Europaparlamentarier wies zunächst sehr eindringlich darauf hin, dass die EU uns über 60 Jahre eine Friedensepoche gebracht hat, was angesichts der desaströsen kriegerischen Auseinandersetzungen der Vergangenheit alles andere als selbstverständlich war und ist. Andere Regionen beneiden uns um die Europäische Union sowohl wirtschaftlich als auch um die Demokratieprozesse, die Garant für eine sozial ausgeglichene Entwicklung sind. Dies lässt sich leicht im Vergleich mit anderen Regionen belegen. Von den Schülern genannt wurde etwa die Situation in Nordkorea, der Türkei und China.


Leider kämpft die EU in den letzten Jahren auch mit etlichen Problemen, etwa dem Brexit, der Finanzkrise, der mangelnden Solidarität von Polen, Tschechien oder Ungarn im Umgang mit Asylsuchenden bzw. den niedrigen Zinsen. Diese Schwierigkeiten müssen gelöst werden, in vielen Bereichen zeichnen sich Verbesserungen ab bzw. sind in Arbeit. Jedenfalls darf das Erreichte nicht gefährdet werden, schon gar nicht durch Populismus, der immer hemmungsloser polarisiert.


Zum Abschluss verlieh Ertug Europapässe an 25 Schüler der Berufsschule und der Berufsfachschule für Fremdsprachen. Sie hatten im Rahmen des nun 30 Jahre bestehenden Erasmusprogramms der EU einen 3-wöchigen Auslandsaufenthalt in London, Paris, Madrid und Granada absolviert, eine Sprachschule besucht und mit einer zertifizierenden Prüfung abgeschlossen sowie bei Gastfamilien gewohnt, um ihre Fremdsprachenkenntnisse auch praktisch einzusetzen.

DGB-Jugendsekretäre am Informationsstand

DGB-Jugendsekretäre informieren unsere Schüler über arbeitsrechtliche Fragen


Auch dieses Jahr legten die DGB-Jugendsekretäre im Rahmen ihrer Berufsschultour einen Stopp in Weiden ein. Im Eingangsfoyer stellten sich die Gewerkschaftler den Fragen der Schüler und versorgten diese bei Interesse mit Material zur Berufsausbildung. In ca. 20 Klassen der unterschiedlichsten Berufe und Branchen klärten die Vertreter des DGB arbeitsrechtliche Konfliktfälle, die die Berufsausbildung betrafen, und beantworteten die Fragen der Auszubildenden. Diese zeigten sich mitunter erstaunt, wie unterschiedlich etwa Arbeitszeiten, Pausenregelungen, die Vergütung der Auszubildenden sowie der Umgang mit Überstunden gehandhabt wird, obwohl wir uns in Zeiten des Fachkräftemangels befinden und Auszubildende bestimmter Berufe zwischen mehreren Betrieben wählen können.

Fachbetreuer Patzelt

1. Sozialkundefachkonferenz: Gesamtkonzept Politische Bildung vom ISB und Mebis


Im Focus der 1. Sozialkundefachkonferenz 2018 stand vor allem das „Gesamtkonzept Politische Bildung“ vom ISB. Hier wird die Basis für den zukünftigen Sozialkundeunterricht gelegt. Neben Maßstäben politischer Bildung, Prinzipien, geeigneten Methoden, zu vermittelnden Kompetenzen, der Einbindung der historisch-politischen Bildung, Teilnahme an Wettbewerben und Einbindung externer Partner betont das Staatsinstitut vor allem das fächerübergreifende Ziel „politische Bildung“ als zentrales Element. In allen Unterrichtsfächern soll dieser Bereich herausgearbeitet werden. Hierzu gibt das ISB zahlreiche Beispiele vor und zeigt die Verwirklichung im Zusammenhang mit der Schulentwicklung und der internen und externen Evaluation auf.


Ein weiterer, zentraler Bereich im Konzept, die Digitalisierung und ihr Niederschlag in unserem Medienkonzept, nahm ebenfalls einen wichtigen Stellenwert in der Konferenz ein. Mögliche Anknüpfungspunkte, die die Lehrkräfte an ihren Unterricht anpassen, wurden in unserem didaktischen Jahresplan ergänzt. Zudem diskutierten wir den strukturellen Aufbau und den geplanten Einsatz der E-Learning-Plattform Mebis im Unterricht.

 

 

Jugendoffizier Hauptmann Dirk Klages

Sicherheitspolitische Risiken betreffen uns alle


Hauptmann Dirk Klages, Jugendoffizier der Bundeswehr, zeigte in der gut gefüllten Aula der Europa-Berufsschule Auszubildenden sicherheitspolitische Risiken im Überblick auf. Im sehr plastischen Vortrag spannte er dabei den Bogen von der IT-Sicherheit über Angriffsszenarien auf unsere Energieversorgung, Umweltzerstörung bis hin zu aktuellen Konflikten in Syrien, Afghanistan etc., Problemfelder, die als Auslöser von Migration uns in Europa direkt betreffen. Auch seine Bestandsaufnahme von Social Media und den damit verbundenen Gefahren des gläsernen Bürgers, der Filterblasen und direkter Einflussnahme auf Wahlen sorgte bei unseren Schülern für Betroffenheit.

Ausblick


Zur zweiten Sozialkundefachkonferenz, die gemeinsam mit der Deutschfachkonferenz im Juni stattfindet, konnte mit Herrn Dr. Gerhard Schmid ein hochrangiger Dozent gewonnen werden. Der Vizepräsident des EU-Parlaments von 1999-2004 gibt uns zum Thema „Wozu ist die EU gut und wie geht es mit ihr weiter?“ Auskunft.