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Lichter für den Frieden



Schüler, Lehrer und Bedienstete der Europa-Berufsschule Weiden haben sich im Herbst 2017 an der Spendenaktion „Lichter für den Frieden“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge beteiligt. Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern, die den Großteil der Spende in Höhe von fast 1700 Euro durch den Kauf von Kerzen sowie durch freiwillige Spenden beigetragen haben. Die Hälfte des Erlöses aus dem Kerzenverkauf sowie die Spenden werden für die Instandsetzung und den Erhalt von Kriegsgräbern verwendet und sind damit ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Friedens in Europa und weltweit. Soldatenfriedhöfe erinnern auf eindrucksvolle Weise daran, wie schrecklich Kriege sind und dass alles dafür unternommen werden muss, dass es keine Kriege mehr gibt.

Auf diesem Wege möchte ich nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott an alle Beteiligten richten, die durch ihre Mitarbeit und ihre Spenden zum Gelingen dieser Friedensaktion beigetragen haben.

Selig sind die, die Frieden stiften - Kriegsgräberfürsorge in der "Friedensunion" Europa



Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie in unserer Zeit. Noch nie hat Europa eine so lange Friedenszeit erlebt wie seit 1945. Zwei Realitäten, die im Widerspruch stehen. Europa ist eine Friedensunion, die davon lebt, dass sich Menschen engagieren, solidarisch sind, einander helfen, die Menschenrechte achten und Rücksicht nehmen. Im Grundgesetz ist die Würde des Menschen als unantastbar definiert. Die Menschenrechte gründen letztendlich auf der „Gottess-Ebenbildlichkeit des Menschen“. Dies ist die Erkenntnis des Christentums und der Weltreligionen.
Mit der Aktion „Menschenrechte im Krieg“ des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ hat der Religionsunterricht an der Europa-Berufsschule die Jugendlichen für dieses Thema sensibilisiert. Mit einer anschaulichen Plakatausstellung und entsprechenden Arbeitsblättern haben die Jugendlichen den hohen Wert der Menschenrechte erkannt. Jedem wurde bewusst, dass jeder am Frieden mitarbeiten muss und die Menschenwürde von jedem geachtet werden muss. Ausgrenzung führt immer zum Krieg mit unendlichem Leid für jeden einzelnen.
Da es inzwischen kaum noch Augenzeugen des Zweiten Weltkrieges gibt, spielen die Kriegsgräberstätten als Orte der Erinnerung und als Lernorte eine wichtige Rolle. Mit der Kerzenaktion "Lichter für den Frieden" unterstützen die Jugendlichen mit einem dreistelligen Betrag die Pflege der Kriegsgräberstätten in Europa.

Für Rückfragen steht gerne Herr StR Georg Haydn zur Verfügung

Misereor 2017 – der Mensch im Mittelpunkt



Zusätzlich zum lehrplangemäßen Unterricht erhalten die Jugendlichen auch durch projektbezogene Aktivitäten einen Einblick in die vielfältigen Aktionen der Kirchen. Den Schwerpunkt bildete in diesem Schuljahr die Misereoraktion „Die Welt ist voller guter Ideen – lass sie wachsen“. Mit den in der Religionskonferenz erstellten Unterlagen werden die Auszubildenden in die Lage versetzt, sich das notwendige Wissen und die notwendigen Kompetenzen anzueignen, um die Arbeit der kirchlichen Hilfsorganisationen einschätzen und bewerten zu können.

"Die Erde - unser Leib"



In der Kunstposterreihe „Die Erde – unser Leib“ (Misereor Fastenaktion 2010) haben sich verschiedene Künstlerinnen mit der leidenden und bedrohten Schöpfung auseinandergesetzt.

 

Es geht um unseren Umgang mit der Schöpfung Gottes und unseren Mitmenschen in der „Einen Welt“.

 

S o äußert die Künstlerin Monika Brenner: "Die verlockende Aussicht auf Reichtum, Macht und Einfluss führt zur Ausbeutung der Schöpfungsressourcen um jeden Preis. Zurück bleiben geschundene Menschen und eine geschundene Erde." Wie aktuell dieses Thema ist, erfahren die Schülerinnen und Schüler des Berufsschulzentrums Tag für Tag in der Begegnung mit den Flüchtlingen an unserer Schule. So wird in der Ausstellung u.a. auch das Thema Fluchtmigration aufgegriffen. Es soll verdeutlicht werden, dass nicht nur Zerstörung und Krieg, sondern auch die Auswirkungen des Klimawandels dazu führen, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen.

Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, sich in einem Wechsel zwischen Stillarbeit und Austausch untereinander mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen werden dadurch motiviert, sich im gesellschaftlichen Leben für ein friedvolles Miteinander zu engagieren. Der Religionsunterricht in der beruflichen Bildung ist ein wichtiges Bindeglied in der fachlichen Ausbildung und der Persönlichkeitsbildung, weil er zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch, Natur und Gesellschaft im täglichen Leben motiviert.