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Lebenslanges Lernen (LLP) – COMENIUS-Projekt „generation – e

Europa und Afrika zu Gast bei der Regierung der OPf.

 

Regierungsvizepräsident Johann Peißl begrüßt im europäisch geschmückten Deutschordensaal die Partnerschulen der EuropaBerufsschule Weiden aus Tschechien, Kroatien, Rumänien, der Slowakei und aus Mosamik.

generation - e steht für die Jugend, die in dem 2-jährigen Projekt mit dem Thema "Photovoltaik" für ihre Zukunft technisch und umweltgerecht sensibilisiert werden soll. Nicht nur fachliches Können steht im Vordergrund, sondern auch die interkulturelle Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn.

Bei allen unseren Bemühungen haben wir immer das Ziel, Verbindungen herzustellen, Brücken zu schlagen, das Vereinigende zu zeigen und zur Wirkung zu bringen.

Im Oktober 2008 haben die KollegInnen aus der Slowakei, aus Tschechien, Kroatien und aus Rumänien in Weiden die Aufgaben und Pläne ausgearbeitet, die in den nächsten zwei Jahren die Arbeit bestimmen werden. In der wunderschönen Stadt Trebic (CZ) wurden im März 2009 mit 40 SchülerInnen die theoretsichen Grundlagen zur Photovoltaik erarbeitet und präsentiert. In interkulturellen Arbeitsgruppen der Schüler werden die fachlichen und kulturellen Themen bearbeitet sowie die sprachliche Kompetenz gefördert.

Im Deutschordensaal der Regierung der OPf. wurde die Projektarbeit Herrn Regierungsvizepräsident Johann Peißl, dem Leitenden Regierungschuldirektor Wolfgang Stöber, Regierungsschuldirektor Walter Schütz sowie Herrn Prälat und Domkapitular Johann Neumüller vorgestellt.

Regierungsvizepräsident Johann Peißl begrüßte die KollegInnen aus den verschiedenen Ländern. Sowohl die Geschichte wie auch die geographische Lage der Oberpfalz waren schon immer eng verbunden mit Böhmen und Bayern. Die „Goldene Straße“ war das sichtbare Zeichen für den wirtschaftlichen Erfolg im Handel mit Böhmen und Bayern. Durch die Grenzöffnung hin zu Tschechien hat die Oberpfalz wieder an diese erfolgreiche Tradition angeknüpft und die Entwicklung beiderseits der Grenzen positiv beeinflusst. Die berufliche Bildung stellt in diesem Zusammenhang einen Grundpfeiler für den Erfolg der Oberpfalz dar.

Für die die 2-jährige Zusammenarbeit wünschte Herr Regierungsvizepräsident den Teilnehmer viel Erfolg und bedankte sich besonders für dieses Engagement.

 

Prälat, Domkapitular Johann Neumüller freute sich, hier als Vertreter der Katholischen Kirche die Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu dürfen. Sein besonderer Gruß galt dabei den Teilnehmern  aus Rumänien, Kroatien, der Slowakei und Tschechien, die ja nicht nur aus dem östlichen Europa zu uns gekommen sind, sondern auch aus dem fernen Mosambik.

Man mag auf den ersten Blick irritiert sein, dass in einem solchen Rahmen auch ein Vertreter der Katholischen Kirche sich zu Wort meldet, doch ist der Grund leicht erklärt, blickt man auf den Patron des Programms der Europäischen Union, unter dessen Namen wir uns versammelt haben, Johann Amos Comenius. Comenius war nicht nur der wohl bekannteste Pädagoge und Bildungsreformer seiner Zeit, sondern auch Theologe und sogar Bischof der böhmischen Bruderunität 'Omnes omnia omnino'.

 Im ZENTRUM SEINES PROGRAMMS  ('Alle alles ganz zu lehren') - und damit kann Comenius auch heute noch Vorbild sein - steht die FORDERUNG nach umfassender BILDUNG aller MENSCHEN, die nicht nur Wissen (eruditio) und Tugend (virtus) umfasst, sondern für Comenius ganz wesentlich die HINWENDUNG zu GOTT (religio). Deshalb findet sich in unserem bayerischen Berufsschulsystem im Fächerkanon auch das Fach Religionslehre. Ziel aller pädagogischen Bemühungen muss sein, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern bewusst zu machen, dass nicht alles in die Hand des Menschen gegeben ist und dass es vielleicht mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als sich Naturwissenschaft und Technik träumen lassen. Dazu ermutigte Herr Prälat, Domkapitular Johann Neumüller die anwesenden Lehrkräfte und wünschte Ihnen dabei viel Erfolg und Gottes Segen.