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Paris hat geblutet – Berlin wartet noch



Eine etwas andere Lesung

 

Ein Tisch oder Stuhl? Fehlanzeige bei Antonia Michalis. Sie mischte sich direkt unter die angehenden Bauzeichner und Industriekaufleute und begeisterte sie mit einer mitreißenden Lesung. Ihr neuer Roman „Die Attentäter“ erschien im September 2016, nur einige Monate vor dem Attentat in Berlin.

 

Drei Kinder (Cliff, Alain und Margarete), die in Berlin zusammen in einem Haus aufwachsen, verbindet eine tiefe Freundschaft. Sie sind allerdings grundverschieden. Cliff fühlt sich von seiner Mutter allein gelassen und hat Probleme, seinen Platz in der Welt zu finden. Alain versucht immer wieder, Cliff zu beeinflussen und ihm zu helfen, den richtigen Weg einzuschlagen.  Als Cliff Sozialstunden in einem islamistischen Gemeindezentrum leisten muss, schätzt er die dort gültigen Regeln und empfindet dies als schützend. Er konvertiert zum Islam und verschwindet für ein Jahr in den Nahen Osten. Dort verbringt er zunächst als Inhaftierter einige Zeit in einem Gefängnis des Assad Regimes. Sein fotografisches Gedächtnis verhilft ihm dazu, dass er ausgewählt wird, Propagandamaterial für den Islam zu zeichnen.  Als Cliff nach Berlin zurückkehrt, stellt sich den Freunden die Frage: hat er sich geändert oder ist er an der Planung eines Attentats beteiligt? „An Weihnachten überschlagen sich die Ereignisse in Berlin, und am Ende ist nichts mehr, wie es vorher war.“

 

Frau Michaelis stellte den Schülern auch immer wieder Fragen, wie z. B. „Was würdet ihr machen, wenn ein Kumpel sich in diese Richtung entwickelt?“ oder „Wann hätte man Cliff aufhalten können, diesen Weg zu gehen?“ Die Schüler erzählten hier sofort von ihren Ideen. Die Autorin beantwortete natürlich umgekehrt auch die Fragen der Schülerinnen und Schüler.