• Wir über uns  »
• Abteilungen
• Automatisierungstechnik
• Banken & Steuern  »
• Bautechnik
• Bauzeichner  »
• Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
• Kontakt
• Lernfelder und Unterrichtsfächer
• Unterrichtsorganisation
• Lehrerteam
• Aktuelles aus der Abteilung
• Eindrücke aus dem Unterricht
• Blockplan
• Links
• Schreiner  »
• Zimmerer  »
• Büroberufe  »
• Elektrotechnik / Mechatronik  »
• Gesundheit und Körperpflege  »
• Handel & Industrie  »
• Integration  »
• Metall  »
• Nahrung  »
• Fachbereiche  »
• Infos/Formulare (Download)
• Schüler  »
• Betriebe  »
• Schulentwicklung  »
• Erneuerbare Energien  »
• Veröffentlichungen  »
• Fremdsprachenschulen  »

Preisträger Simon Kilp



Auch in diesem Jahr hatten wir wieder einen TOP-Azubi bei den Fachkräften Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (FMKU): Simon Kilp aus Sulzbach schloss die Berufsschule als Klassenbester ab. Die Stadt Weiden bedachte ihn dafür mit einem Geldpreis und einer Urkunde. Der frisch gebackene Geselle bleibt seiner Firma Möbel Münch in Sulzbach Rosenberg treu. Für die Zukunft plant er, seinen "Meister FMKU" zu machen und später evtl. als Küchenplaner in seinem Betrieb zu arbeiten. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg alle Gute!

Auf dem Bild freuen sich mit ihm der Geschäftsführer seines Ausbildungsbetriebes, Herr Michael Seidl (links), sowie der Klassleiter Philipp Korb (rechts).

Bundesfachtagung in Würzburg 2018



 

Die Bundesfachtagung für Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (FMKU) fand vom 20.9.2018 bis zum 21.9.2018 in Würzburg statt.

 

Von unserer Berufsschule nahmen Markus Hemmer, Tobias Ulrich und Philipp Korb teil. Am ersten Tag der Veranstaltung präsentierten die Kollegen aus Würzburg ihr Unterrichtskonzept. Hubert Oppelt-Etzel von der Josef-Greising-Schule machte den Anfang und erklärte die verschiedenen Unterrichtsprojekte und Werkstücke, die er mit seinen Schülern in der Schreinerwerkstatt fertigt. Anschließend wurde die Franz-Oberthür-Schule besucht, an der die Auszubildenden in Elektrotechnik und Metallbearbeitung unterrichtet werden. Dort gaben die Kollegen Peter Hartmann (Elektrotechnik) und Holger Wunderling (Metalltechnik) einen Einblick in ihre Arbeit.

 

Am Nachmittag präsentierte der Dozent Christof Pützgens die Möbelfachschule Köln. Er stellte die Fachschule und ihr Studienangebot vor und ging dabei vor allem auf die verschiedenen Möglichkeiten für die FMKU-Schüler ein. Besonders die Ausbildung zum Küchenplaner oder zum Einrichtungsberater wären für die Schüler interessant. Pützgens betonte ausdrücklich, wie vorteilhaft es für die Planung einer Küche sei, auch praktische Kenntnisse zu haben. Die Küchen-Monteure, die sich bei ihm bisher weiterbildet hätten, seien immer eine große Bereicherung für den Unterricht gewesen. Pützgens wies auch auf die ausgezeichneten Karrierechancen hin, die man als Planer oder Berater habe.

 

Am zweiten Tag war Herr Marcus Hielscher von der PAL in Stuttgart zu Gast. Die PAL entwickelt die Prüfungen für die IHK und ist somit auch für die FMKU-Prüfungen zuständig. Hielscher erläuterte zunächst ausführlich die Abläufe bei der Prüfungserstellung. Anschließend wurden in der Diskussion viele Fragen rund um die Abschlussprüfung besprochen.

 

Am Nachmittag besuchten die Lehrer dann die Firma Phönix in Schlüsselfeld. Phönix ist einer der drei bedeutendsten Hersteller von Luxus-Wohnmobilen, die sich alle in der Gegend rund um Schlüsselfeld und Geiselwind niedergelassen haben. Der Vertriebsleiter Wolfgang Steinbauer führte durch die Produktionsstraße. Ausgehend von einem Chassis, das von den Lkw-Firmen wie beispielsweise IVECO oder MAN geliefert wird, baut Phönix darauf das komplette Wohnmobil selbst auf. Von den Seitenwänden über die Elektro- und Wasserinstallation bis zur Inneneinrichtung wird alles Schritt für Schritt in Handarbeit erstellt. Der Bau der Wohnmobile stellt ein ideales Beschäftigungsgebiet für die FMKU-Schüler dar, die sich nach ihrer Ausbildung in allen Teilbereichen des Wohnmobilbaus gut auskennen. Steinbauer betonte auch mehrfach, dass er dringend mehr Arbeitskräfte benötige. Auf Grund des allgemeinen Fachkräftemangels fände er aber leider kaum geeignetes Personal für seinen Betrieb.

 

Die Bundesfachtagung ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden. Jeder nimmt, oft auch eine weite, Anreise auf sich, um daran teilnehmen zu können, weil man viele Ideen für seinen eigenen Unterricht bekommt. Die nächste Tagung findet im Herbst 2019 in Witten (Nordrhein-Westfalen) statt und 2020 soll dann die Europaberufsschule Weiden Gastgeber sein.

Ausbildertreffen



Beim Ausbildertreffen durften wir die Chefs und Ausbilder von 6 verschiedenen Betrieben an unserer Schule begrüßen. Teilweise hatten die Teilnehmer weite Strecken zurückgelegt, um an dem Treffen teilzunehmen. So waren beispielsweise auch Firmen aus Passau oder München gekommen.

Teamkoordinator Günther Sawatzky informierte zusammen mit den Kollegen aus dem FMKU-Team zunächst über das Unterrichtskonzept und den Ablauf der Prüfungen. Anschließend hatten die Firmenvertreter die Möglichkeit, Fragen und Wünsche zu äußern. Bei dieser Gelegenheit wurden deutlich wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen sind, in denen die Firmen tätig. Die Umzugsunternehmen haben andere Interessen und Schwerpunkte als die Küchenstudios oder die Möbelhäuser. Neben der Aussprache über die Inhalte der schulischen und betrieblichen Ausbildung kamen aber auch andere Themen an die Reihe. Unter anderem wurden die Probleme mit dem Wohnheim oder der Umgang mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz thematisiert.

Herr Hemmer führte die Teilnehmer anschließend durch "seine" Werkstatt und erläuterte dabei unter anderem die verschiedenen Prüfungsaufgaben, die die Auszubildenden in der praktischen Abschlussprüfung absolvieren müssen. Bei einem kleinen Imbiss und guten Gesprächen klang die Veranstaltung dann aus.

 

 

 

 

 

Preisträger



Unser Absolvent Stefan Niederreiter von der Firma "ATU Logistik" in München wurde für seine hervorragenden Leistungen geehrt. Mit einem sensationellen Notendurchschnitt 1,1 im Abschlusszeugnis der Berufsschule war er Klassenbester in der BFK12. Seine außerordentlich guten Leistungen waren der Stadt Weiden einen Geldpreis wert.  Außerdem erhielt er den schicken Regenschirm, den die Wahrzeichen Weidens schmücken. Für Stefan sicher ein schönes und nützliches Andenken an seine Berufsschulzeit in Weiden. Mit auf dem Bild der Teamkoordinator Günther Sawatzky (links) und Klassleiter Philipp Korb (rechts).

 

 

 

Klassenfahrt nach Nürnberg



 

Am 20. Februar 2018 machte sich die Abschlussklasse der Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugstechnik mit der Bahn auf den Weg nach Nürnberg. Erster Programmpunkt des Tages war der Besuch des Kommunikationsmuseums. Die Schüler erkundeten dabei das Museum auf eigene Faust. Sie beschäftigten sich mit den unterschiedlichsten Bereichen der Kommunikation und nutzten gerne das ansprechende Angebot der vielen Mitmach-Stationen. Ausgehend von der Körpersprache und der nonverbalen Kommunikation erfuhren die Schüler in den einzelnen Abteilungen viel Neues über die Telefon- und Nachrichtentechnik, die Entstehung der Schrift und der Printmedien. Ein großer Teil des Museums widmet sich auch der Digitalisierung und der damit verbundenen Kommunikationstechnik. Manch einer staunte nicht schlecht, als er in dieser Abteilung live mitverfolgen konnte, wie viele Anfragen an Google weltweit an diesem Tag gestellt wurden. Zum Zeitpunkt des Besuchs am Vormittag stand der Zähler bereits bei unglaublichen 1,5 Milliarden Anfragen. Der Zähler läuft täglich bis Mitternacht bis auf 3,5 Milliarden Suchanfragen! Auch die Häufigkeit der Twitternutzung wurde auf einer digitalen Weltkarte veranschaulicht.

 

Nach dem Besuch des Museums und der Mittagspause trafen sich die Schüler am Schönen Brunnen wieder, um bei einem kleinen Stadtrundgang Nürnberg kennenzulernen. Dort drehten alle Schüler an dem berühmten goldenen Ring, um sich eine gelungene Abschlussprüfung zu sichern. Die Legende sagt nämlich, dass das, was man sich beim Drehen des Rings wünscht, in Erfüllung geht. Im Anschluss unternahm die Klasse einen Spaziergang hinauf zur Kaiserburg, von der man den Ausblick auf die Stadt genoss. Über die Weißgerbergasse und den Kettensteg – die älteste eiserne Kettenbrücke Europas ging es wieder zurück und durch die Stadt zum Bahnhof.

 

 

Für die vielen Schüler aus Nieder- und Oberbayern war es der erste Besuch in Nürnberg. Und für die Einheimischen einmal ein etwas anderer Blick auf Nürnberg – abseits der bekannten Einkaufsstraßen.

 

 

Dieser Ausflug war für alle Beteiligten ein gelungenes Erlebnis.

 

 

 

Fachtagung in Hamburg 2017



Die Ausbildung zur „Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice“ wird nur an wenigen Schulen in ganz Deutschland angeboten. Aus diesem Grund wurde eine jährliche, gemeinsame Tagung ins Leben gerufen als Möglichkeit, andere Kollegen zu treffen und die Ausbildungsinhalte abzustimmen.

 

Dieses Jahr hatte die Berufsschule „G Sechs“ (Gewerbliche Berufsschule Nr. 6) nach Hamburg eingeladen und Herr Philipp Korb vertrat bei dem Treffen die Europaberufsschule.

 

Der erste Tagesordnungspunkt war die geplante Meisterausbildung für die FMKU-Gesellen. Herr Mike Brütting von KüchenAktuell in Braunschweig, einem der größten Küchenanbieter im norddeutschen Raum, Herr Liedtke von Translogistik, der Montagefirma von Höffner und der XXXL-Kette, eine Vertreterin des Umzugsverbandes AMÖ sowie ein Vertreter der IHK Lübeck nahmen auf dem Podium Platz, um die bisherigen Fortschritte bei der Ausarbeitung des Konzeptes für den FMKU-Meister vorzustellen. Wenn alles nach Plan läuft und die Rahmenlehrpläne bewilligt werden, kann frühestens 2019 mit einer ersten Meisterklasse FMKU gerechnet werden. Die teilnehmenden Lehrer betonten in der anschließenden Diskussion, dass es ungeheuer wichtig sei, eine solche Weiterbildungsmöglichkeit für die FMKU-ler zu schaffen. Allerdings regten sich auch Zweifel an dem geplanten Konzept, da bei den Meisterkursen kein Praxisanteil geplant ist. Dagegen sprachen sich vor allem die vielen anwesenden Fachlehrer-Kollegen aus, die selbst Handwerks-Meister sind. Es wurde angeregt, den Titel „Meister“ zu überdenken oder aber praktische Inhalte mit einfließen zu lassen.

 

Am Nachmittag hatten die Hamburger Kollegen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zusammengestellt. In zwei Gruppen besuchten die Lehrer zunächst den Verpackungsspezialisten „Epolog“ im Hafen von Hamburg. Diese Firma verpackt für ihre Kunden Waren in Container oder packt Containerwaren zum Weitertransport um. Sehr interessant waren dabei die vielen Sonderfälle, die die Firma immer wieder zu bewältigen hat. Auf dem Gelände waren z.B. eine verpackte Pistenraupe und eine verpackte Schiffsschraube zu sehen. Auch hier werden natürlich die Grundsätze der Ladungssicherung angewandt, wie sie auch den Auszubildenden der FMKU-Klassen beigebracht werden.

 

Anschließend ging es zur Besichtigung der vielen neuen Gebäude in der „Hafen-City“ und auf die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, die „Plaza“. Man genoss die Aussicht auf Elbe, Speicherstadt und Landungsbrücken. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem weitere Erfahrungen ausgetauscht wurden, so z.B. der hohe Anteil an Migranten oder die vielen Ausbildungsabbrüche.

 

Am zweiten Tag des Treffens war der Unterricht in den FMKU-Klassen das Thema. Nach einer kurzen Führung durch die sehr gut ausgestattete Berufs- und Technikerschule „G sechs“ präsentierten die Hamburger Kollegen ihr Unterrichtskonzept. Anschließend stellten verschiedene andere Lehrer Beispiele und Konzepte aus ihrem Unterricht vor. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde nach einer kleinen Feedback-Runde vereinbart, das nächste Treffen in Würzburg abzuhalten.

 

 

 

Spenden von XXXL und IHK



Ende Januar fand an der Berufsschule eine Besprechung mit Jan-Martin Brosk, dem XXXL – Ausbildungsverantwortlichen, der mit zwei seiner Kollegen den Weg nach Weiden fand, statt. Nach einem Rundgang durch die Unterrichtsräume der Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice ging es im Gespräch vorrangig um die Abstimmung der Ausbildungsinhalte zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. Angedacht wurde weiterhin ein Besuch des FMKU-Lehrerteams an der firmeneigenen Möbelakademie, der zentralen XXXL-Ausbildungsstätte in Anzing bei München im nächsten Schuljahr, sowie eine Spende diverser Elektrogeräte durch die Firma.

So fuhren Anfang Mai Markus Hemmer und Günther Sawatzky in das XXXL-Servicecenter in Fatting bei Passau. Nach einer sehr informativen Führung durch das Servicecenter folgte noch eine Besprechung, in der firmenspezifische Aspekte der Ausbildung diskutiert wurden. Danach wurde im kleinen, aber feierlichen Rahmen ein Dunstabzug, ein Geschirrspüler, ein Ofen mit Ceranfeld und ein Kühlschrank an die Berufsschule übergeben. Vielen Dank für diese Spende welche es uns ermöglicht unsere im Bau befindliche „Ausbildungsküche“ mit den erforderlichen Elektrogeräten auszustatten!

Besonderer Dank gilt auch der Industrie- und Handelskammer Regensburg für eine Geldspende, die es uns ermöglichte, zusammen mit Schulmitteln eine Domino-Fräse anzuschaffen und damit unsere Ausstattung weiter zu verbessern!

 

Premiere: Maschinenkurs für Schüler



Der sichere Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen erfordert umfassende Kenntnisse über die notwendigen Schutz- und Arbeitsvorrichtungen. Denn nicht die Maschinen an sich sind gefährlich. Gefährlich ist vielmehr deren Benutzung ohne diese Kenntnisse. Mehrere unserer Ausbildungsbetriebe verfügen über eine eigene Schreinerei mit Maschinen, an denen sie ihre Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice ohne entsprechendem Kurs aber nicht einsetzen können.

 

Seit letztem Schuljahr besitzt unser Kollege Markus Hemmer die Lehrgangsberechtigung zur Durchführung von TSM-Maschinenlehrgängen, welche ihm die Berufsgenossenschaft Holz-Metall nach erfolgreichem TSM-Ausbilder-Lehrgang erteilte.

 

So konnte In diesem Schuljahr 2016/17 erstmals für die Klassen der 11. und 12. Jahrgangsstufe der Maschinenkurs TSM 1 (Tischler-Schreiner-Maschinenlehrgang – Teil 1) durchgeführt werden. Der Maschinenlehrgang soll Kenntnisse und Grundfertigkeiten beim Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen vermitteln.

 

Laut Berufsgenossenschaft sind die Auszubildenden nach Teilnahme am Kurs ausreichend unterwiesen und somit bei der Arbeit mit den folgenden Maschinen über die Berufsgenossenschaft versichert:

Formatkreissäge, Abrichthobel, Dickenhobel, Kantenschleifmaschine, Bandsäge und Langlochbohrmaschine (Stationäre Maschinen), sowie Tauchkreissäge, Stichsäge, Oberfräse, Lamello- und Dominofräse (Handgeführte Maschinen).

 

Der Kurs, welcher bei den Schülern auf großes Interesse stieß, wurde nach Unterrichtsende in der Freizeit der Schüler durchgeführt, da der Maschinenkurs weder zum Ausbildungsumfang der Berufsschule, noch des Ausbildungsbetriebes gehört.

Fachtagung 2016 in Neunkirchen (Saarland)



Anfang des Schuljahres konnten Markus Hemmer, Tobias Ulrich und Philipp Korb die Bundesfachtagung in Neunkirchen im Saarland besuchen. Am dortigen Technisch-Gewerblichen Bildungszentrum trafen sich die Kollegen aus der ganzen Republik, die die Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice ausbilden. Der Beruf wird jeweils maximal an zwei Standorten pro Bundesland angeboten. Manche Bundesländer wie z.B. Thüringen und Sachsen kooperieren und bieten den Beruf nur an einem Standort (Schkeuditz) an. Da die Ausbildung zur FMKU nur an so wenigen Standorten angeboten wird, gibt es keine regionalen Fortbildungsmöglichkeiten, sondern nur dieses bundesweite Angebot zum Erfahrungsaustausch. Die Kollegin Beate Müller hatte im vergangenen Herbst nach Neunkirchen eingeladen und ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

 

In diesem Jahr wurden mehrere fachliche Workshops angeboten, bei denen sich bemerkbar machte, dass die Neunkirchener Schule mit der Befestigungstechnik-Firma „Fischer“ und dem Maschinenhersteller „Bosch“ zusammenarbeitet. So konnten die Lehrer ihr Wissen in einem Dübel-Workshop erweitern: Nach einer kurzen theoretischen Einführung mit der Berechnung der benötigten Dübel ging es in die Werkstatt, um das Dübeln vor Ort anzugehen. Parallel dazu wurden in einem anderen Arbeitskreis die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Bosch-Kleinmaschinen erprobt. Die teilnehmenden Lehrkräfte bauten sich dabei eine Wasserwage aus Holz. Am Abend besuchten die Kollegen gemeinsam den Neunkirchener Hüttenweg und informierten sich über die Geschichte der Eisenverhüttung in Neunkirchen und im Saarland. Besonders beeindruckte dabei die Begehung des Hochofens. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen aus, bei dem sich die Kollegen weiter über ihre Erfahrungen mit ihren Auszubildenden austauschten.

 

Am zweiten Tag der Veranstaltung wurde wiederum in zwei Gruppen gearbeitet. Die eine befasste sich mit den Problemen bei der einheitlichen Abschlussprüfung. Sie klärten Probleme bei den Prüfungen der Vergangenheit ab und sammelten Vorschläge für das künftige Erstellen von Prüfungsaufgaben. Die andere Gruppe widmete sich dem Verpacken von Umzugsgut. Dazu hatte Frau Müller einen altgedienten Möbelmonteur der großen Kaiserslauterner Spedition Sander engagiert. Er zeigte, wie in seiner Firma fachmännisch verpackt wird und stand den Lehrern dabei Rede und Antwort auf ihre vielen Fragen.

 

In einer Abschlussrunde wurde Frau Müller für die gelungene Organisation in Neunkirchen gelobt. Allerdings wurde auch kritisch angemerkt, dass durch die vielen Workshops etwas zu wenig Raum für den Erfahrungsaustausch geblieben sei. Trotzdem wurden bereits Themenvorschläge für die nächste Veranstaltung gesammelt. Sie soll Anfang des nächsten Schuljahres in Hamburg stattfinden.

 

Neue Wägen für Elektroanschlüsse



Durch den Bau zweier mobiler „Herdanschlusswägen“ konnte die Ausbildung im Lernfeld „Elektrische Einrichtungen und Geräte installieren und deinstallieren“ erheblich verbessert werden.

Die übersichtliche Gestaltung der „Anschlusswägen“ ermöglicht einen flexiblen Unterricht sowie eine praxisgerechte Gestaltung der Lernsituationen vom eigentlichen Herdanschluss bis zu den vorgeschriebenen Funktionsprüfungen.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Firmen Gleißner Wohnschau aus Tirschenreuth und der Möbel Uschold GmbH aus Weiden, welche beide jeweils einen Elektroherd für die „Herdanschlusswägen“ zur Verfügung stellten!

Johannes Eckardt - Top Azubi 1016



Der Schüler Johannes Eckardt legte seine Gesellenprüfung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice erfolgreich ab. In seinem Berufsschulzeugnis erreichte er die Traum-Durchschnittsnote von 1,0. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur "Woche der Ausbildung" wurde er dafür mit einem Preis des Berufsschulbeirats ausgezeichnet. Wir gratulieren Ihm sehr herzlich zu dem Erfolg und wünschen Ihm alles Gute für seinen weiteren Lebensweg.