• Wir über uns  »
• Abteilungen  »
• Fachbereiche
• Deutsch  »
• Fremdsprachen
• Sozialkunde
• Veranstaltungen
• Schuljahr 2017/18
• Schuljahr 2016/17
• Schuljahr 2015/16
• Häusliche Gewalt - ein Thema, über das man sprechen muss!
• Bundeswehr im Wandel
• Neonaziaussteiger Felix Benneckenstein berichtet von seinen Erfahrungen
• Frau Birgit Mair: Neonazismus und Rassismus in Nordbayern und Handlungsstrategien
• Kampf gegen Rassismus: Weiden ist bunt
• Zeitzeuge Herr Rainer Schneider: Unrechtsstaat DDR
• Berufsschultour des DGB
• Lesung: Frau Prof. Erika Rosenberg: Emilie und Oskar Schindler
• Schuldnerberater Herr Thomas Jürgens
• Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme"
• Neonaziaussteiger Herr Manuel Bauer schockiert die Schüler mit Schilderungen der Neonaziszene
• Eine europäische Komponente zum „Tag der offenen Tür“
• Arbeitsrechtliche Fragen
• Multivisionsshow „Fair Future II“: Was hast du für einen ökologischen Fußabtritt?
• Berufsschultour der DGB-Jugend
• Herr Ljubisa Letic: Zwangsarbeit im Konzentrationslager
• Didaktische Jahrespläne und Lernsituationen
• Einführung: Didaktische Jahrespläne und Lernsituationen
• DBG-Jugend an der Europa-Berufsschule
• KZ-Überlebender Herr Ljubisa Letic
• Rechtsextreme Gewalt bekämpfen
• Menschenrechte - Amnesty International
• Energieberatung
• Zeitzeuge L. Letic
• Neonaziaussteiger Manuel Bauer
• Zeitzeuge Salle Fischermann
• Zeitzeuge Ernst Grube berichtet
• Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" vom 16.05.2011 - 27.05.2011
• Bundesbankdirektor Reinhard Pfaffel: Der Euro - wo stehen wir?
• DGB-Jugend an der Europa-Berufsschule
• Weiden ist bunt - 2009
• Lehrplan
• Material
• Linklisten
• Ethik
• Religion  »
• Sport  »
• Aktuelles  »
• Downloads/Formulare
• Schüler  »
• Betriebe  »
• Schulentwicklung  »
• Erneuerbare Energien  »
• Veröffentlichungen  »
• Fremdsprachenschulen  »

Häusliche Gewalt - ein Thema, über das man sprechen muss!



Die Eröffnung der Ausstellung „Blick dahinter  - Häusliche Gewalt“ begann unser Schulleiter, Herr OStD Josef Weilhammer, mit seiner Eröffnungsrede, in der er unter anderem Gewalt gegen Frauen als schändliche Menschenrechtsverletzung brandmarkte, von der immerhin jede vierte Frau einmal in ihrem Leben betroffen ist. Er wies darauf hin, dass die Ausstellung Betroffenen Mut machen soll, indem sie Wege aus der Gewaltspirale aufzeigt.

 

 

Herr Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zitierte in seinem Grußwort Balsac, der Resignation als täg­lichen Selbstmord bezeichnete. Deshalb sei er stolz darauf, dass diese Resignation in Weiden durch zahlreiche Hilfsorganisationen verhindert werde. Er selbst vermittelte schon häufiger bei Notfällen, mit denen er in seinem Amt konfrontiert werde, den Kontakt zu diesen Einrichtungen.

 

 

Frau MdL Annette Karl verdeutlichte, dass physische oder psychische Gewalt das Selbstwertgefühl der Frauen zerstört. Die Ächtung häuslicher Gewalt in unserer Gesellschaft müsse Konsens in un­serer Gesellschaft sein.

 

 

Frau Monika Langner, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Weiden, führte in die Ausstellung ein, die Gewaltformen thematisiert, aus denen häufig eine Gewaltspirale entsteht. Hörstationen kon­kretisieren die Eindrücke, Lenticularwände („Wackelbilder“) zeigen Schein und Wirklichkeit in ver­schiedenen Alltagssituationen. Wichtig sei es, hier nicht wegzusehen, da die betroffenen Frauen auf unsere Solidarität angewiesen seien. Hier leisten die lokalen Hilfseinrichtungen einen wichtigen Beitrag, wie etwa das Frauenhaus. Seit 1996 fanden dort 1100 Frauen und 1000 Kinder nach ge­walttätigen Angriffen eine kurzfristige Bleibe. Der Verein Dornrose hingegen bietet eine weitere Anlaufstelle im Falle sexualisierter Gewalt. Frau Langner drückte ihre Freude darüber aus, dass die Thematik an unserer Schule im Sozialkundeunterricht angesprochen würde und die Ausstellung von ca. 3.500 Schülerinnen und Schülern gesehen werden könne.