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Modellbau an der Europa-Berufsschule Weiden



 

 

Es gibt verschiedene Arten von Modellen:

  • Modelleisenbahn („heile Welt“ in Spiellandschaften): z.B. Häuser, Bahnhöfe, Seilbahnen
  • Designmodell (Visionen und Zukunffsmodelle, Prototypen): z.B. Autos, Flugzeuge, Möbel
  • Funktions- und Anschauungsmodelle (Technisches Museum): z.B. Häuser, Brücken, Fabriken, Bergwerke
  • Stadtmodelle (Heimatmuseum): z.B. historischer Stadtkern
  • Spielmodelle (Spielsysteme und Module): z.B. Lego, Trix, Fischertechnik
  • Proportionsmodelle (Bildende Kunst): z.B. Gliederpuppe
  • Architekturmodelle (Architekten, Bauträger, Bauherren): z.B. Wettbewerbe, Präsentationen

In der Architektur versteht man unter einem Architekturmodell die maßstäbliche Darstellung eines Entwurfes. Dabei kann sowohl ein reales als auch ein virtuelles Gebäudemodell gemeint sein. Wichtig ist bei diesen Modellen nicht unbedingt eine hohe Detailtreue, sondern vor allem die Darstellung der zentralen Ideen und des Konzeptes, des Entwurfs. Architekturmodelle sind daher oft recht abstrakt und unterscheiden sich deutlich von Modellen, die bestehende Bauwerke abbilden.

Das Architekturmodell ist ein Arbeits- und Entwurfswerkzeug des Architekten und ein Teil der Architekturdarstellung wie die Präsentationszeichnung. Anhand von Entwurfsmodellen können Architekten und Bauherren sehr schnell die Kubatur eines Entwurfes sowie die räumlichen Zusammenhänge erfassen und bewerten. Gerade für Laien, die im Lesen von Architekturzeichnungen ungeübt sind, ist ein Modell oft anschaulicher als zweidimensionale Darstellungen. Mit Hilfe von plastischen Architekturmodellen kann man verschiedene Simulationen durchführen. Die Belichtung und Verschattung von Gebäuden kann mittels einfacher Massenmodelle simuliert werden.

Warum Architekturmodelle?

Auch in Zeiten „dreidimensionaler“ Computersimulationen macht es Sinn, ein Modell zu bauen:

Bessere Vorstellung, Räume erkennen und überprüfen, Licht und Schatten simulieren, Gebautes Dokumentieren, Proportionen dreidimensional zeigen und studieren, Interesse beim Bauherrn wecken, Wunschvorstellungen suggerieren, Visionen vermitteln, ... 

Gerade auch am Anfang der Ausbildung fördert der Modellbau das räumliche Vorstellungsvermögen und die Transformation dreidimensionaler Objekte in eine zweidimensionale Zeichnung und umgekehrt.

Typen von Architekturmodellen



Wettbewerbsmodell

  • Massenmodell auf zu Verfügung gestellter Grundplatte (Einsatzmodel!)
  • Ergänzung zu den Wettbewerbsplänen zum leichteren Verständnis der Preisrichter
  • Meist relativ kleiner Maßstab 1:1000 oder 1:500
  • Dokumentation der Entwurfsidee
  • Einbindung in Topographie (Landschaft) und in den städtebaulichen Kontext (Stadt)
  • Grad der Abstraktion sehr hoch, d.h. Reduzierung auf das wesentliche (sog. akademisches Modell)
  • Vergleichbarkeit mit anderen Modellen anderer Entwurfsverfasser
  • Idee des Entwurfes soll schnell an den Betrachter transportiert werden

 

Präsentationsmodell

  • wie Wettbewerbsmodell, jodoch individuell auf den Bauherrn zugeschnitten
  • Ergänzung zu den Entwurfsplänen zur besseren Vorstellung des Bauherrn (Erläuterungsmodell)
  • Je nach Projekt (Einfamilienhaus — Rathaus — Wohnanlage — Gewerbebau ) verschiedene Maßstäbe 1:1000 bis 1:50
  • Dokumentation eines Gebäudes nach dessen Errichtung (oftmals Ausstellung in Foyers, Vorzimmern etc.) zur Selbstdarstellung
  • Zur Genehmigung bei Bauherrengremien und Behörden, um die Vorstellungen besser Erläutern zu können
  • Im Verkauf von lmobilien (Kundenmodell) zur Heranführung des Käufers und Lust am Besitz eines solchen Gebäudes, oder einer Wohnung daraus zu wecken

 

Arbeitsmodell

  • als Unterstützung zur Vorstellung des Raumes oder mehrer Raumzusammenhänge für den Planer und den Bauherrn
  • meist „gröber‘ gebaut und zerlegbar, Teile austauschbar — Arbeiten am Modell direkt möglich
  • meist größerer Maßstab 1:50 — 1:10