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Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“ - ein Beitrag zum Jahr des „Erinnerns und Gedenkens“ der Bundesregierung



Schulleiter Herr StD Josef Weilhammer begrüßte Herrn Oberbürgermeister Seggewiß, Vertreter des Stadtrates, die Presse, Lehrkräfte anderer und unserer Schule und Schüler der Berufsschule zur Ausstellungseröffnung am 30.5.2014. Er betonte, dass die Europa-Berufsschule mit der Ausstellung einen Beitrag zum von der Bundesregierung ausgerufenen Jahrs des „Erinnerns“ und Gedenkens“ leisten wolle.

 

Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme - Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ greift alle zentralen Themen des Erinnerungsjahrs 2014 auf.

 

Die Ausstellung erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur. Sie lädt zu einer historischen Ortsbestimmung ein, zu der das Jahr 2014 herausfordert: 2014 jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkriegs zum 100. Mal, 75 Jahre sind seit Beginn des von Deutschland entfesselten 2. Weltkriegs vergangen, 25 Jahre seit den friedlichen Revolutionen und zehn Jahre seit der EU-Osterweiterung.

 

Auf 26 Tafeln präsentiert die Ausstellung rund 190 zeithistorische Fotos sowie 24 historische Tondokumente, die mit internetfähigen Telefonen via QR-Codes abgerufen werden. können. Autoren der Ausstellung sind der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte Prof. Dr. Andreas Wirsching und Dr. Petra Weber. Die vom Leipziger Grafiker Dr. Thomas Klemm gestaltete Ausstellung wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Institut für Zeitgeschichte und Deutschlandradio Kultur herausgegeben.

 

Unser Schirmherr der Ausstellung, Herr Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, wendete sich mit persönlichen Erinnerungen an die Schülerinnen und Schüler. Er berichtete von den komplizierten Grenzübertritten, vor allem in das damals kommunistische Ausland mit Visapflicht und peniblen, schikanösen Grenzkontrollen. Errungenes wird zu schnell als Selbstverständlichkeit empfunden. Zudem wies er im Hinblick auf europafeindliche Parteien darauf hin, dass die Abschaffung des Euros für die deutsche Exportwirtschaft desaströse Konsequenzen hätte, eine fiktive „neue DM“ würde massiv an Wert gewinnen, unseren Export abwürgen und zu massiver Arbeitslosigkeit in Deutschland führen.

 

Herr StD Manfred Patzelt, Fachbetreuer für Sozialkunde, stellte kurz den Aufbau der Ausstellung vor, die stark antithetisch strukturiert ist und dabei vor allem auf die Ereignisse der Gedenkjahre eingeht, diese erklärt und ihre Folgen skizziert. So stehen den katastrophalen, durch autoritäre bzw. diktatorische Regierungsformen verursachten Ereignissen des ersten und zweiten Weltkriegs der Zusammenbruch autoritärer Regierungsformen gegenüber, wie etwa die Ablösung autoritärer Regime in Portugal, Spanien und Griechenland und den Kollaps des Kommunismus, verursacht durch friedliche Revolutionen und den Mauerfall. Betrachtet man die Abgründe der letzten 100 Jahre europäischer Geschichte offenbart sich die Alternativlosigkeit eines geeinten und sozialen Europas.

Herr Oberbürgermeister Kurt Seggewiß beim Ausstellungsbesuch, Lehrkräfte, Herr OStD Josef Weilhammer